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Glück - Vom Suchen Und Finden Eines Lebensgefühls Kino Film

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Länge: 96 Min | Kinostart: 03.03.2011
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TRAILER-TIPPS

 

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Die Story:Ernst (62) hat das Schulfach Glück entwickelt. Luis (11) kann sich gar nicht vorstellen, dass man als Erwachsener glücklich sein kann, während Fabrikarbeiter Leo (90) das Leben trotz des Todes seiner Frau wieder als erfüllt empfindet. Janina (19) stellt sich ihren Zukunftsängsten und Martin und Margret (70) haben ihre Erfüllung auf einem Berghof gefunden. Sie alle erzählen von ihren Wünschen und Zielen, blicken zurück auf weniger erfüllte Momente und hoffnungsvoll in die Zukunft. Einblicke in diese persönlichen Lebensentwürfe und individuellen Glücksempfindungen werden begleitet von den neuesten Erkenntnissen internationaler Wissenschaftler. Namhafte Vertreter der Glücksforschung reflektieren über aktuelle Forschungsergebnisse und ihre ganz persönliche Wahrnehmung von Glück. Was bewirken glückliche Momente in unserem Gehirn? Wie können wir uns von alten Denkmustern lösen? Und gibt es ein Rezept zum glücklich sein?

Hintergrund:Der Film ist eine außergewöhnliche Dokumentation über den einen Wunsch, der alle Menschen eint: Glücklich zu sein! Regisseurin Larissa Trueby ließ sich von der jährlich stattfindenden Happiness-Konferenz in Sydney inspirieren, wo Fachleute und Wissenschaftler aus aller Welt über Glück referieren. Gespräche mit namhaften Glücksforschern stellt sie berührende Porträts ihrer Protagonisten gegenüber, die sehr persönliche Einblicke in ihr Glücksempfinden gewähren. Auf diese Weise entsteht ein ebenso bewegendes wie faszinierendes Kaleidoskop verschiedenster Lebensentwürfe und Glücksstrategien. Am Ende steht kein allgemeingültiges Rezept, sondern die Erkenntnis, dass es für jeden Menschen Mittel und Wege gibt, ein glückliches Leben zu führen. GLÜCK - VOM SUCHEN UND FINDEN EINES LEBENSGEFÜHLS ist eine Produktion von Creado Film, Devifilm und Larissa Trueby in Koproduktion mit dem Bayerischen Rundfunk und wurde gefördert von FilmFernsehfonds Bayern, dem Deutschen Filmförderfonds und der Filmförderungsanstalt.



Ausführlicher Inhalt:

Mit seinen elf Jahren kann Luis sich gar nicht vorstellen, wie man als Erwachsener glücklich sein kann, wenn man arbeiten und einkaufen gehen muss. Für den ehemaligen Fabrikarbeiter Leo (90) fing das Leben erst richtig an, als er in Pension gehen konnte und seine Liebe zur Kunst und das Reisen entdeckte. Phillip (34) ist am glücklichsten, wenn er Songs schreibt und mit seiner Band Musik macht, obwohl er (noch) nicht davon leben kann. Aber er zehrt von der Kreativität, weil sie Eigenverantwortung bedeutet. Wiebke Lüth und Marc A. Pletzer (45) sind sogar davon überzeugt, dass wir unser Leben mittels Vorstellungskraft lenken können: Beide sind ausgebildete NLP-Trainer (Neurolinguistisches Programmieren) und gestalten sich ihr persönliches Universum, indem sie ihre Sinneswahrnehmung verändern.

Martin (71) ist praktisch zu seinem Glück gezwungen worden: Er hatte als Entwicklungshelfer in Südafrika Erfüllung gefunden und kehrte nur zurück, weil er den Berghof seiner Familie übernehmen musste. Inzwischen ist er seit 45 Jahren mit seiner Gretel (71) und dem Landleben in der Heimat glücklich.

Glück bedeutet auch, individuelle Stärken zu erkennen und gezielt einzusetzen. Das vermittelt Ernst Fritz-Schubert (62) als erster Pädagoge im Unterrichtsfach “Glück”. Seine Schülerin Janina (19) hat bei ihm gelernt, ihre Schüchternheit zu überwinden und sich klare Ziele zu setzen. Janina möchte jetzt selbst Lehrerin werden. Ihre persönliche “Glücksquelle” ist das Laufen. Denn jeder Marathon ist ein Erfolgserlebnis: Wenn du das schaffst, schaffst du alles andere auch. Gibt es eine Anleitung zum Glücklichsein? Wie wichtig sind Liebe, Partnerschaft, Erfolg und Anerkennung?

Der renommierte Glücksforscher Professor Dr. Ed Diener spricht da lieber von einem Rezept, denn wie für ein gutes Essen braucht man verschiedene Zutaten: Das Therapeuten-Paar Dr. Julie und Dr. John Gottman etwa betont, dass Bindungsfähigkeit keine Charakterfrage ist – und verrät, was eine glückliche Beziehung mit “Alice im Wunderland” und Autos zu tun hat. Die Wirtschaftspsychologen Dr. Bob Murray und Alicia Fortinberry beraten große Konzerne im Bereich Personalführung und verfolgen dabei einen vermeintlich simplen, aber radikalen Ansatz: Arbeit muss Spaß machen. Dr. Jürgen Schupp vom Deutschen Institut für Wirtschaft kann belegen, dass Geld doch nicht glücklich macht. Der Neurologe Dr. Norman Doidge hat nachgewiesen, dass sich das menschliche Gehirn auch bei erwachsenen Menschen durch gute Gedanken nachhaltig beeinflussen und verändern lässt. Glück ist also nicht bloß genetische Veranlagung oder Schicksal; Optimismus kann man tatsächlich trainieren. Und Timothy Sharp, Gründer des “Happiness Institute” in Sydney, ist sicher: “Die Glücklichsten lassen sich nicht davon abhalten, glücklich zu sein.”

Was bedeutet Glück für ganz “normale” Menschen? Was raten Experten? Welche Strategien hat die moderne Wissenschaft entwickelt? GLÜCK – VOM SUCHEN UND FINDEN EINES LEBENSGEFÜHLS verknüpft unterhaltsam konkrete Alltagssituationen mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Renommierte Vertreter der Glücksforschung aus Australien, den USA, Kanada, den Niederlanden und Deutschland reflektieren über den “State of the Art” ihrer Forschungen, komplexe neurologische Vorgänge und die eigene, ganz persönliche Wahrnehmung von Glück.

Vermeintlich trockene Fachbegriffe wie Positive Psychologie, Neuroplastizität oder emotionales Gedächtnis werden so buchstäblich mit Leben gefüllt – und wir verstehen endlich, warum Grillen unter freiem Himmel so glücklich macht!


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Die Protagonisten im Überblick

Luis Boschmann (11)
besucht ein Münchner Gymnasium. In seiner Freizeit spielt er im Wald am liebsten mit seinen Freunden das Videogame “World of Warcraft” nach. Er findet Jackie Chan und Bully Herbig cool.

Janina Heid (19)
war Glücks-Schülerin bei Ernst Fritz-Schubert und hat 2008 an der Willy- Hellpach-Schule Abitur gemacht. Sie ist begeisterte Läuferin und hat zu Fritz- Schuberts Buch "Schulfach Glück. Wie ein neues Fach die Schule verändert" (Herder-Verlag, 2008) den Beitrag “Glück und Marathon” verfasst. Janina möchte selbst Lehrerin werden und studiert in Heidelberg.

Philipp Elsner (34)
hat Kulturwissenschaften studiert und in der Musik seine Berufung gefunden. Er hat in verschiedenen Bands gespielt und tritt erfolgreich mit Coverversionen von Jack Johnson auf, schreibt aber lieber seine eigenen Songs. Phillip ist Single und lebt in Berlin.

Wiebke Lüth (45) und Marc A. Pletzer (45)
arbeiten als NLP-Trainer und bieten in Kooperation mit der “fresh-academy” Seminare und Ausbildungen im Bereich des Neurolinguistischen Programmierens an, wörtlich: der Neuprägung von Nerven und Sprache. Ziel ist, die eigene Sinneswahrnehmung positiv zu verändern und somit erfolgsorientiert neu zu “programmieren”. Wiebke ist zudem Fechterin in der Deutschen Senioren-Nationalmannschaft und setzt NLP auch gezielt im Leistungssport ein. 2010 war sie deutsche Vizemeisterin im Damendegen Senioren. Das Paar lebt in Feldafing bei Starnberg.

Margarete “Gretel” Hofer (71) und Martin Hofer (71)
führen gemeinsam mit ihrem Sohn Tobias den Berghof Agatharied in der oberbayerischen Gemeinde Hausham am Fuß der Alpen. In ihrem Jugendgästehaus bieten sie Schullandheim-Aufenthalte, Familienfreizeiten und Gruppenunterkünfte für Seminar- und Therapiegruppen an. Martin zählte 1958 zu den ersten Entwicklungshelfern aus Deutschland und leitete eine Farm in Südafrika, bevor er den Hof seines Vaters in Hausham übernahm. Margarete und Martin Hofer sind seit 45 Jahren ein Paar.

Leo Probst (90)
arbeitete als Elektriker in einer Fabrik. Als er in Rente gehen konnte, kam das einer Befreiung gleich. Leo Probst ist Witwer und lebt im niederländischen Velsen. Neben seiner großen Familie sind die wichtigsten Dinge in seinem Leben die Kunst und das Reisen. Er hat allein zehn Monate in Indien verbracht und braucht mit seinen 90 Jahren nicht einmal eine Brille.

Oda Jaune, Künstlerin
international erfolgreiche Malerin, Meisterschülerin und Witwe des 2007 verstorbenen Künstlers Jörg Immendorff, findet ihr Glück in der Kunst, wenn sie sich in ihren Bildern andere Welten, eine “zweite Realität”, erschafft.