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The Tree Of Life Trailer und Filmkritik

FSK Film: 12 | FSK Trailer: 6 | Länge: 138 Min | Kinostart: 16.06.2011 | Release: 20.10.2011 (DVD&BD)
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TRAILER-TIPPS

 

The Tree Of Life: Mehr zu diesem Film

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Schauspieler:Brad Pitt, Sean Penn, Fiona Shaw, Jessica Chastain, Kari Matchett, Joanna Going, Dalip Singh, Jackson Hurst, Brenna Roth, Jennifer Sipes, Crystal Mantecon, Lisa Marie Newmyer, Will Wallace, Kimberly Whalen, Erinn Allison

Regie:Terrence Malick

Produktion:Sarah Green

Drehbuch:Terrence Malick

Die Story:Jack wächst in den 60er-Jahren im mittleren Westen der USA als ältester von drei Brüdern auf. Vordergründig scheint die Welt in Ordnung. Alles geht seinen gewohnten Gang, jeder hat seinen Platz in der Gesellschaft. Der sonntägliche Kirchgang gehört ebenso zum festen Ritual wie die gemeinsamen Mahlzeiten im Kreis der Familie. Aber der kleine Jack sieht die Risse in der Fassade. Wie seine Mutter (Jessica Chastain) hat er die Fähigkeit, mit der Seele zu sehen und dadurch Liebe und Empathie zu entwickeln. Sein Vater (Brad Pitt) hingegen predigt dem Kind, unnachgiebig für die eigenen Interessen zu kämpfen. Er will ihn stärken für das richtige, feindliche Leben. Jack ist hin- und hergerissen zwischen seinen Eltern und ihren Idealen. Als er im Laufe seiner Kindheit mit Krankheit, Leid und Tod konfrontiert wird, verdüstert sich seine heile Kinderwelt und erscheint ihm immer mehr als undurchdringliches Labyrinth. In der modernen Welt fühlt sich der erwachsene Jack (Sean Penn) als verlorene Seele, ständig auf der Suche nach dem großen Plan, der im Wandel der Zeit unveränderbar bleibt und in dem jeder seinen festen Platz hat. Ein tiefgreifendes Ereignis führt ihn schließlich zu einer wunderbaren Erkenntnis...

Hintergrund:THE TREE OF LIFE, das neue Meisterwerk von Kultregisseur Terrence Malick („Der schmale Grat“, „Badlands“), feiert in wenigen Tagen seine Weltpremiere bei den Filmfestspielen von Cannes. Das geradezu kosmische Epos folgt den Kindheitserinnerungen von Jack, der alles um sich herum mit den Augen seiner Seele sehen kann. In den Hauptrollen glänzen Brad Pitt, Sean Penn und Jessica Chastain.

Filmmusik:Musik und Ton sind für die Erfahrung von THE TREE OF LIFE genauso wichtig wie 19 Farben, Texturen und Stimmungen. Begleitkommentare gehen in Alexandre Desplats orchestralen Soundtrack über, und umgekehrt, und formen so eine Klangumgebung, in der alle alltäglichen Geräusche und die großen Melodien des Lebens gleiches Gewicht besitzen und so ebenfalls eine Wirkung von Zauber und Geheimnis erzeugen. „Der Film lässt sich auch als Requiem an einen verlorenen Sohn betrachten,” so Green. „Und die Musik reflektiert jene Idee. Viele der Kompositionen sind Requiems, von Tavenor für die Eröffnungssequenzen über Preisner, der für bei den Szenen der Frühzeit des Universums zum Einsatz kommt, bis Berlioz für die Zukunfts-Sequenzen. Aber auch das Fehlen von Musik war für Malick entscheidend. „Für Terry ist Stille genauso kraftvoll wie Musik,” so Gardner. „Er setzt sie wie ein einzelnes Instrument ein – aber mit der Wirkung eines kompletten Symphonieorchesters.” Diese Erfahrung wird noch verstärkt durch die Arbeit des französischen Komponisten Alexandre Desplat, der für seine sinnlich-stimmungsvollen Soundtracks für Filme wie THE KING’S SPEECH und THE CURIOUS CASE OF BENJAMIN BUTTON bekannt ist. Er fühlte sich sofort von denen Themen von THE TREE OF LIFE angesprochen.



Auch der fünfte Film von Terrence Malick [BADLANDS (Badlands, 1973), DAYS OF HEAVEN (In der Glut des Südens, 1978), THE THIN RED LINE (Der schmale Grat, 1998), THE NEW WORLD (The New World, 2005)] ist eine Kinoerfahrung, die zum Nachdenken anregt. THE TREE OF LIFE ist eine Hymne an das Leben, die Antworten auf die brennendsten Fragen des Menschseins zutage fördert, indem sie ein Kaleidoskop von ebenso intimen wie kosmischen Dimensionen entfaltet – von den nackten Emotionen einer Familie in einer texanischen Kleinstadt bis zu den extremsten, entferntesten Randbereichen von Raum und Zeit, vom Verlust jugendlicher Unschuld bis zu den ehrfürchtigen Begegnungen eines Mannes mit den Wundern der Transzendenz. Die impressionistisch erzählte Geschichte einer Familie aus dem Mittleren Westen der 1950er verfolgt die Vita des ältesten Sohnes Jack von der Unschuld der Kindheit bis zu seinem desillusionierten Erwachsenendasein, wenn er die komplizierte Beziehung zu seinem Vater (Brad Pitt) wieder zu kitten versucht. Jack (als Erwachsener von Sean Penn gespielt) ist eine verlorene Seele in der modernen Welt, die nach den Ursprüngen und dem Sinn im Leben sucht und gleichzeitig die Existenz des Glaubens in Frage stellt. Dank der für Malick charakteristischen Bildsprache sehen wir, wie die brutale Natur und spirituelle Gnade nicht nur unser individuelles Leben und das unserer Familien, sondern das ganze Dasein prägen. River Road Entertainment präsentiert TREE OF LIFE, bei dem Terrence Malick für Regie und Buch verantwortlich zeichnet und Brad Pitt, Sean Penn und Jessica Chastain tragende Rollen spielen. Der Film wurde produziert von Sarah Green, Bill Pohlad, Brad Pitt, Dede Gardner und Grant Hill. Als Co-Ausführende Produzenten fungierten Steve und Paula Mae Schwartz; Ivan Bess, Nicolas Gonda and Sandhya Shardanand sind Associate Producer. Donald Rosenfeld zeichnete als Ausführender Produzent verantwortlich. Das künstlerische Team besteht aus talentierten Filmhandwerkern, die schon früher mit Malick zusammenarbeiteten, darunter der vier Mal für einen Oscar® nominierte Kameramann Emmanuel Lubezki, ASC, AMC [THE NEW WORLD, CHILDREN OF MEN (Children of Men, 2006), A LITTLE PRINCESS (Die Traumprinzessin, 1995) und SLEEPY HOLLOW (Sleepy Hollow, 1999)], die Oscar®-nominierte Kostümdesignerin Jacqueline West [THE CURIOUS CASE OF BENJAMIN BUTTON (Der seltsame Fall des Benjamin Button, 2008), QUILLS (Quills – Macht der Besessenheit, 2000)], der Oscar®-nominierte Szenenbildner Jack Fisk [THERE WILL BE BLOOD (There Will Be Blood, 2007), DAYS OF HEAVEN (In der Glut des Südens, 1978)] und ein Team verschiedener Cutter, darunter Hank Corwin (THE NEW WORLD), Jay Rabinowitz [REQUIEM FOR A DREAM (Requiem for a Dream, 2000), I’M NOT THERE (I’m Not There, 2007), 8 MILE (8 Mile, 2002)], Daniel Rezende, Oscar®-nominiert für CITY OF GOD (City of God, 2002), der zweimal für einen Oscar® nominierte Billy Weber [THE THIN RED LINE (Der schmale Grat, 1998), TOP GUN (Top Gun – Sie fürchten weder Tod noch Teufel, 1986)] und Mark Yoshikawa (THE NEW WORLD). Die Musik komponierte Alexandre Desplat, der für THE CURIOUS CASE OF BENJAMIN BUTTON (Der seltsame Fall des Benjamin Button, 2008), THE QUEEN (Die Queen, 2006) und THE KING’S SPEECH (The King’s Speech – Die Rede des Königs) drei Oscar®-Nominierungen erhielt.


Eure Meinung zu "The Tree Of Life"



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Eure Kommentare zu "The Tree Of Life":

Peter Oh - mein - Got! Selten so einnen schlechten Film gesehen. Tolle Bilder und .... das wars auch schon!

Washhammer Genialer Film

Jan Nur füt Arthouse Fans ! Tolle Schauspieler , super Kameraführung und tolle Aufnahmen. Aber man muss sowas schon lieben...für normalsterbliche zieht sich der FIlm ins unendliche und hat kein richtiges Ende...hab selten so viele Leute während des Films aus dem Kino gehen sehn. Mir hat der Film nicht das geboten was ich mir erhofft hab... nämlich anspruchsvolle Unterhaltng...denn die Unterhaltung hat komplett gefehlt.

^^ Brad Pitt: "Schlag mich!" DEJA-VU :D

cuteashell wundersch?Bilder, macht neugierig, scheint was anderes zu sein, sch?rad Pitt wieder mal auf der Leinwand zu sehen, macht nachdenklich.......

Axt Jaaaaa, da lobe ich mir doch den alten Brad Pitt in Fight Club - DAS war mal ein wirklich guter Film

holla oh....jup julia....lass uns den zusammen anschauen?!

iLkino das ist "Die Moldau" von Bed?ich Smetana

KAOSone von wem ist das stück ab 0,33min?? erbitte um rat!! danke

 




♥: poetisch-suggestive Bilder
−: schematische Struktur, pathetische Monologe

Ein lange Geschichte liegt hinter "The Tree of Life". Nicht nur weil die Erzählung bis zur Entstehung des Universums zurückreicht. Aber auch Regisseur Terrence Malick arbeitet schon seit über 40 Jahren an dem Projekt. Nach seinen ersten gefeierten Filmen Anfang der 70er Jahre, "Badlands" und "Days of Heaven" schien die Zeit reif. Schon damals arbeitete Malick an einem Film über die Entstehung des Universums und der Erde. Aber die Tricktechnik war noch nicht so weit, ähnlich wie für James Camerons "Avatar".


Den Anfang bildet ein gewaltiger Rückblick auf den Ursprung des Universums, die Bildung der Planeten und die Anfänge der Evolution bis zur Entstehung höherentwickelten Lebens.
Ironischerweise hat Malick nun in seinem Film auf Techniken zurückgegriffen , die er schon damals hätte haben können. Special-Effects-Künstler Douglas Trumbull ("2001") setzte nicht auf Computergrafik, sondern filmte natürliche Materialien wie Flüssigkeiten und Gas um die Entstehung von Galaxien und Sternen zu bebildern.
Hier zeigt Malick dann in einer fast schon "Jurrasic Park"-ähnlichen Szene, wie ein Dinosaurier einen anderen verschont. Die Entstehung von Mitleid. So so, das wurde also von den Dinos erfunden. Eine Begründung liefert Malick allerdngs nicht. Was wohl Paläontologen dazu sagen ?

Anschließend ist Zeit für Teil zwei des Films.
In den 60er Jahren wächst der junge Jack (eine echte Entdeckung: Hunter McCracken) in einer typischen amerikanischen Mittelklasse-Familie auf, mit einem strengen Vater (Brad Pitt) und einer engelsgleichen Mutter in einer bilderbuchschönen Siedlung auf. Als wären Werbespots lebendig geworden. Es sind extrem geordnete Verhältnisse in einer extrem geordneten Nachbarschaft, die man auf den ersten Blick als idyllisch und nostalgisch bezeichnen würde. Jack leidet allerdings und dem dominanten Vater, der ihn zu einem harten Kerl nach seinem Vorbild erziehen will.
Malick hat hier sicher auch ein Abbild seiner eigene Kindheit geschaffen. Autobiographisch ist ist auch die innige Beziehung von Jack zu seinem Bruder - und dessen frühen Tod, der Jack Sichtweise und auch die Beziehung zum Vater ändert.
Trotzdem der persönlichen Note erlauben die recht allgemein gehaltene Charakterisierung und die quasi nicht vorhandene Handlung es dem Zuschauer, die Bilder mit eigenen Erinnerungen zu verknüpfen. All die Ereignisse, die einem in der Kindheit überlebensgroß vorkamen und einen zu dem Menschen formten, der man heute ist, kann man hier noch einmal erleben. Die kleinen und großen Auseinandersetzungen mit den Eltern, kleine und große Vergehen, die Angst vor Strafe, das Spielen und die Mutproben mit Freunden, die Entdeckung der Welt und der eigenen Sexualität.

Sicher stellte man sich als Kind auch die Frage, welchen Sinn die eigene Existenz hat , welchen Ursprung und welches Ziel das Leben hat, wie das Universum zu dem wurde was es ist wie das Leben, Tiere, Menschen und schließlich Familien mit Müttern und Vätern entstanden.
Aber die ganz grob in drei Elemente aufgeteilte Struktur des Films wirkt doch etwas hölzern, die drei Teile stehen separat nebeneinander.
Da ist die meditative Naturdoku am Anfang, dann die impressionistische Familiengeschichte, und schließlich der erwachsene Jack (Sean Penn), der ziellos durch eine sterile Hochhauswüste streift und über sein Leben nachdenkt. Aber da er weder redet, noch mit irgendwem interagiert oder eine Hintergrundgeschichte bekommt, bleibt der Charakter leblos. Da kann auch ein Ausnahmeschauspieler wie Sean Penn nichts dran ändern. Die Bilder könnte man auch als Werbeclip für Versicherungen verwenden können.

Viele Gedanken werden duch innere Monologe der Hauptfigur offenbart, die Bilder sind elegisch, , sorgfältig komponiert, mal überwältigend, mal berührend oder mysteriös. Der Soundrack besteht wie üblich aus vielen bewegenden, aber auch wiedererkennbaren Klassikstücken von Brahms, Mahler, Berlioz und Mozart. "The Tree Of Life" ist also ein typischer Terence-Malick-Film. Das ist aber definitiv auch Gemackssache. Ein bißchen wie Alejandro Gonzalez Innaritu´s "Biutiful" in Dur.
Ein Meisterwerk, wie viele Kritiker meinen ? Nein, dazu ist die Struktur zu plump, es herrscht zuviel Leerlauf und der großartige Sean Penn wird sträflich unterfordert. Und Malick´s schon im Trailer geäußerte Schlußfolgerung, dass ein Leben ohne Lieben irgendwie Murks ist, könnte allerdings kaum banaler ausfallen.

Vielleicht braucht es auch mehr als einen Durchgang, um den Film völlig zu verstehen- oder ein abschlossenes Studium der Philosophie und Filmwissenschaften. Die Zeit wird der durchschnittliche Kinogänger kaum investieren wollen. Terence Malick knüpft sich hier die ganz großen Fragen nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest vor. Ein Antwort hat er auch nicht zu bieten. Aber es ist schön, dass mal wieder jemand ernsthaft die Frage stellt.



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