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Halt Auf Freier Strecke Trailer

Originaltitel: Halt Auf Halber Strecke

FSK Film: 6 | Länge: 110 Min | Kinostart: 17.11.2011
© Pandora | Genre: Drama | DVD & BD leihen oder kaufen | Wo jetzt im Kino? | Trailer kaputt?

 

TRAILER-TIPPS

 

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Schauspieler:Steffi Kühnert, Milan Peschel, Talisa Lilli Lemke, Mika Nilson Seidel, Ursula Werner, Marie Rosa Tietjen, Otto Mellies, Christine Schorn, Bernhard Schütz, Thorsten Merten, Inka Friedrich

Regie:Andreas Dresen

Produktion:Peter Rommel

Die Story:Der Arzt hat die Wahrheit gesagt. Die Zeit ist bemessen. Warum ich und warum jetzt? Ein Mann lässt Frau und Kinder zurück, Eltern, Freunde, Nachbarn und die Geliebte von gestern, die Personen in seinem Leben. Tag um Tag ein Stück Abschied. Die Worte werden weniger, länger dauert das Schweigen. Vor dem Fenster wechselt das Jahr die Farben. Sterben ist eine letzte Arbeit. Nicht allein sein, während man allein bleibt, das ist vielleicht gut. - Wolfgang Kohlhaase

Hintergrund:Frank und Simone haben sich einen Traum erfüllt und leben mit ihren beiden Kindern in einem Reihenhäuschen am Stadtrand. Sie sind ein glückliches Paar, bis zu dem Tag, an dem bei Frank ein inoperabler Hirntumor diagnostiziert wird. Die Familie ist plötzlich mit dem Sterben konfrontiert. HALT AUF FREIER STRECKE ist eine Geschichte der Extreme, die aus alltäglichen Vorgängen erwachsen, eine Geschichte, die im Tod das Leben feiert.




Eure Meinung zu "Halt Auf Freier Strecke Trailer"



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Eure Kommentare zu "Halt Auf Freier Strecke Trailer":

Tina Der Film ist einfach klasse! Trotz ernster Thematik frei und sehr glaubhaft gespielt, ab und zu gespickt mit komischen Situationen. Der Hauptdarsteller spielt die Rolle so gut, dass man glatt denken k?e, es w? ein Dokumentarfilm. Etwas flach fand ich insgesamt die Reaktion der Kinder auf die Krankheit des Vaters. Die meiste Betroffenheit kam erst gegen Schluss.Fazit: Absolut empfehlenswert! Auch f?iejenigen, die sonst nicht so sehr auf Independent-Filme stehen!

 





Interview mit dem Regisseur Andreas Dresen


Die Anfangsszene ist von unglaublicher Wucht. Man hat vom ersten Augenblick an keine Chance, diesem Film auszuweichen, sich gegen ihn zu wappnen. Wie sind Sie darauf gekommen?
(lacht) Ich wollte die Szene ursprünglich gar nicht, weil sie mir so altbekannt schien: Patient erfährt Befund. Ich dachte, wir drehen sie der Vollständigkeit halber, für die Schauspieler, dass sie alle wichtigen Stationen durchlaufen, in der Zeit und der Reihenfolge, in der es auch tatsächlich geschieht. Und dann hat Cooky Ziesche ein paar Ärzte angerufen, mit denen wir vorher, während unserer Recherchen gesprochen hatten, und die meisten waren nicht bereit.

Warum nicht?
Sie wollten sich nicht in die Karten sehen lassen.

In welche Karten?
Das habe ich mich auch gefragt.

Oder hatten sie Angst, allein durch die Tatsache, in einem Kinofilm mitzuwirken, zu einer Art Schwarzwaldklink- Mediziner zu werden?
Es war wohl mehr Unbehagen bei der Vorstellung, ein wirklicher Patient könnte den wirklichen Arzt schon aus der relativen Unwirklichkeit des Kinos kennen. Eine Unterscheidung, der Sie mit Ihren Filmen ohnehin den Kampf angesagt haben? Schließlich kann nicht leicht ein Film wirklicher sein als »Halt auf freier Strecke«, nach Absicht und Wirkung gleichermaßen.
So war es geplant.

Verfilmen Sie Tabubrüche? Vor drei Jahren war es die Liebe in den Zeiten des Alters, nein falsch, das ist natürlich eine Frage der Perspektive: also in den Zeiten der verlorenen Jugend. Jetzt ist es das Leben in einer Situation, da von einem Augenblick auf den anderen nur noch eines gewiss ist: der Tod.
Tabus zu brechen, interessiert mich nicht. Allerdings verschont einen das Leben selbst wohl eine Zeit lang mit bestimmten Dingen, das wäre dann eine Art positives Tabu. Mein Vater ist vor zehn Jahren gestorben, auch an einem Hirntumor. Aber sonst ist mir der Tod - vielleicht meiner Generation der jetzt bald Fünfzigjährigen - noch nicht allzu taktlos nahe getreten. Doch plötzlich häuften sich die Todesfälle in den Familien meines Freundeskreises. Er schien also näherzukommen. Mag sein, ich hatte auch eine besondere Empfänglichkeit dafür, weil es mir gerade nicht sehr gut ging. Doch der Punkt ist, dass es eine Gemeinsamkeit in all diesen Berichten gab: Irgendwann, das sagten fast alle, gab es da einen Moment, der beinahe schön gewesen ist, voller Frieden. Eigentlich war es der Moment des Sterbens selbst.