Midnight In Paris Trailer und Filmkritik
Originaltitel: Midnight In Paris
FSK Film: 0 | FSK Trailer: 0 | Länge: 95 Min | Kinostart: 15.09.2011
© Concorde | Genre: Comedy | DVD & BD leihen oder kaufen | Wo jetzt im Kino? |
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Midnight In Paris: Mehr zu diesem Film

Die Meinung zum Film - von Marcus Fliegel
Woody Allen nimmt uns mit auf eine augenzwinkernde Zeitreise, mit Owen Wilson als Ersatz-Neurotiker im Paris der 20er. Neben der mal wieder illustren Besetzung sorgen vor allem die Begegnungen mit den spleenigen damaligen Stars von Hemingway bis Picasso für geistreichen SpaßLinks & Infos
Schauspieler:Rachel McAdams, Marion Cotillard, Owen Wilson, Michael Sheen, Adrien Brody, Alison Pill, Kathy Bates, Tom Hiddleston, Léa Seydoux, Kurt Fuller, Corey Stoll, Mimi Kennedy, Gad Elmaleh, Carla Bruni, Nina Arianda
Regie:Woody Allen
Die Story:Woody Allen nimmt uns mit auf eine augenzwinkernde Zeitreise bei der Owen Wilson als gehemmter Schriftsteller im quirligen Paris der 20er landet. Dabei begegnet er seinen Idolen von Hemingway bis Picasso.
Hintergrund:So romantisch und hinreißend war Woody Allen schon lange nicht mehr! Allens 42. Regiearbeit präsentiert den legendären Filmemacher, der im vergangenen Jahr seinen 75. Geburtstag feierte, in absoluter Höchstform. Es ist sein erster komplett in Paris entstandener Film, eine berauschende, einfallsreiche und charmante Liebeserklärung an die Stadt der Liebe und die Kraft künstlerischen Strebens. In den Hauptrollen des leichtfüßigen Großstadtmärchens in der Tradition von The Purple Rose of Cairo sind Owen Wilson (Meine Frau, ihre Kinder und ich) und Rachel McAdams (Sherlock Holmes) sowie die Oscar-Gewinner Marion Cotillard (Inception), Kathy Bates (Titanic) und Adrien Brody (Der Pianist) zu sehen. Zudem hat Frankreichs First Lady, Carla Bruni, einen Gastauftritt in ihrer ersten Kinorolle. Beim 64. Festival de Cannes wurde MIDNIGHT IN PARIS als Eröffnungsfilm mit stehenden Ovationen und minutenlangem Applaus bedacht. In den nordamerikanischen Kinos ist dieser Höhenflug der Fantasie schon jetzt auf dem besten Weg, der erfolgreichste Film in der Karriere von Woody Allen zu werden.
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Eure Meinung zu "Midnight In Paris"
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Eure Kommentare zu "Midnight In Paris":
Hemingway Ich war grad drin. Man ist das ein toller Film... Für mich der erste Kandidat für nen Oskar. Tolle Schauspieler, tolle Musik, und richtig schöne/interessante Dialoge. Viel Witz und Romantik. Neben dem ganzen action-zeug eine willkommene Abwechslung.
Poway, CA Ich sah diesen Film in Kalifonrien und er hat mir sehr gefallen, aber die deutsche Synchronisation in diesem Trailer ist furchtbar. Immer dieses Theaterdeutsch; so spricht doch niemand!
Madame Owen Wilson, muss ich sehn ;-))
Andrea Muharhar. super!
Über die Produktion des Films:
Selbst für all jene, die noch nie in Paris waren, steht der Name der Stadt gleichbedeutend für pure Magie. Sicherlich hätte Woody Allen keinen besseren Handlungsort für seine neue romantische Komödie finden können. Paris! - das ist eine Stadt mit einer einzigartigen Mythologie und Vergangenheit. Sie ist berühmt für die außergewöhnliche Schönheit ihrer Straßen, Boulevards und Gärten, sowie für die verschwenderische Pracht, die sich in ihren zahlreichen Museen finden lässt. Überall hallt ihre Geschichte wider, von bedeutenden politischen und kulturellen Ereignissen hin zur Aura ihrer legendären Restaurants und Cafés. Die Vergangenheit dauert an und leuchtet taghell in Paris, was die Stadt geradezu ideal macht für die Geschichte eines Mannes, der danach strebt, seine Gefühle neu zu beleben und eine Inspiration zu finden, seinen Lebensweg zu korrigieren.
MIDNIGHT IN PARIS ist Woody Allens Ode an die Stadt des Lichts, die er New York, als größter Stadt der Welt, als ebenbürtig empfindet. „Natürlich bin ich New York zugeneigt, dort bin ich auf die Welt gekommen und groß geworden“, sagt er. „Aber wenn ich nicht in New York leben würde, dann würde meine Wahl auf Paris fallen.“ Dieser Film führt Allen zum zweiten Mal für Dreharbeiten nach Paris, nachdem er zuvor schon eine kleine Passage von EVERYONE SAYS I LOVE YOU („Alle sagen: Ich liebe dich“, 1996) dort gefilmt hatte. „Es bereitet mir große Genugtuung, Paris dem Kinopublikum so zu präsentieren, wie ich die Stadt sehe“, erklärt er. „Es verhält sich genauso wie mit New York. Ich zeige die Stadt, wie ich sie sehe, während andere Regisseure einen völlig anderen Blick haben. Andere Filmemacher werden an Paris also etwas völlig anderes entdecken als ich. Ich will die Stadt auf meine Weise präsentieren, zeigen, was ich für sie empfinde und wie ich zu ihr stehe.“
Allen verliebte sich während des Drehs von WHAT’S UP, PUSSYCAT („Was gibt’s Neues, Pussy?“, 1965), seinem Debüt als Schauspieler und Autor, in Frankreichs Hauptstadt. Ähnlich wie Gil, die Hauptfigur von MIDNIGHT IN PARIS, bereut er, damals nach Ende des Drehs nicht in Paris geblieben zu sein, wie es ein paar seiner Kollegen gemacht hatten. „Es war ein Abenteuer, das damals einfach zu groß für mich war“, erinnert er sich. „Rückblickend betrachtet, hätte ich bleiben oder mir zumindest eine Wohnung nehmen und pendeln können. Ich habe es nicht getan, und das bedaure ich.“
Gil, gespielt von Owen Wilson, ist ein Hollywood-Drehbuchautor, der als junger Mann Ambitionen hatte, ein ernstzunehmender Schriftsteller zu werden. Er hat amerikanische Romanciers wie Hemingway und Fitzgerald verehrt - in ihrer Tradition wollte er schreiben. Aber irgendwann ist er vom rechten Weg abgekommen, als er entdeckte, dass er ein Talent für das Verfassen von Drehbüchern besitzt. Also folgte er dem Lockruf des Geldes, ohne dabei jemals richtig glücklich zu werden oder sich mit all dem Wohlstand zu identifizieren. „Er stellt fest, dass er ein Opfer dieses alten Hollywood-Witzes ist“, sagt Allen. „Ich habe mich an den Pool gelegt... und als ich wieder aufstand, waren zehn Jahre vergangen.“
Die Geschichte setzt ein, als Gil sich mit seiner Verlobten Inez (Rachel McAdams) auf eine Reise nach Paris begibt. Sie begleiten ihre Eltern, John (Kurt Fuller) und Helen (Mimi Kennedy). John ist ein konservativer Geschäftsmann, der Paris besucht, um ein lukratives Geschäft unter Dach und Fach zu bringen, und macht kein Hehl aus seiner Antipathie für Gil, den er als unzuverlässiges Leichtgewicht ansieht, das seine Tochter nicht verdient hat. Gils Versessenheit darauf, seinen Roman zu beenden, anstatt sich dem deutlich lukrativeren Beruf zu verschreiben, der Zuhause auf ihn wartet, lässt ihn in Johns Augen noch frivoler erscheinen.
Tatsächlich vor Ort in Paris zu sein, weckt in Gil Erinnerungen an seine einstigen literarischen Ambitionen- „Gil hat in seinen Zwanzigern in Paris gelebt und fühlt sich der Stadt immer noch romantisch verbunden“, erzählt Owen Wilson. „Für ihn ist die Stadt untrennbar mit den Anfängen seines Berufslebens verbunden, als er noch nicht entschlossen hatte, was er mit seinem Leben anstellen will. Damals kam er an die entscheidende Gabelung des Weges. Nun ist er zurück in Paris, und natürlich weckt das in ihm Erinnerungen an die damalige Zeit und lässt ihn über den Weg nachdenken, den er nicht gegangen ist.“

