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Wickie auf grosser Fahrt


Regisseur Christian Ditter über den ersten deutschen 3D-Blockbuster.

Nach dem Erfolg von Wickie und die starken Männer hatte Michael Bully Herbig früh signalisiert, dass er beim zweiten Abenteuer nicht Regie führen würde. Die Wahl fiel auf Christian Ditter (geboren 1977 in Gießen).Mit VORSTADTKROKODILE hat er bereits einen mehrfach ausgezeichneten und kommerziell erfolgreichen Kinder- und Jugendfilm im Gepäck. Schon sein Abschlußfilm an der Hochschule für Fernsehen und Film in München FRANZÖSISCH FÜR ANFÄNGER war ein kleiner Kinohit.

Als Christian Ditter zum ersten Mal ans Set von WICKIE AUF GROSSER FAHRT kam, musste er sich aber trotzdem erst einmal orientieren, um die Kamera zu finden. Wie der mehrfach preisgekrönte Regisseur die Schauspieler, den Dreh und die Locations bei der gigantischen Produktion des ersten großen deutschen 3D-Realfilms erlebte, gibt es hier nachzulesen:

Wickie auf grosser Fahrt - Christian Ditter



Christian Ditter über die Schauspieler, Wickie-Darsteller Jonas Hämmerle und Svenja-Darstellerin Valeria Eisenbart

„Beide sind extrem talentierte Schauspieler und können jedem Erwachsenen das Wasser reichen. Sie haben sehr ausgeprägte Spielfreude, sind ehrgeizig und schultern mit beeindruckender Leichtigkeit die Verantwortung ihrer großen Rollen. Solche Talente sind höchst selten."

Wickie auf grosser Fahrt - Jonas Haemmerle

Christian Ditter über das deutsche Supermodel Eva Padberg als Anführerin der Walküren

„Wir haben uns überlegt, wer möglichst übernatürlich viel Ausstrahlung und Schönheit mitbringt. Die Idee kam auf, die Rolle mit einem Supermodel zu besetzen. Wir hatten gehört, dass Eva Padberg grundsätzlich Interesse hätte, in Filmen mitzuspielen. Also haben wir ihr das Drehbuch geschickt und sie zum Casting getroffen. Beim Vorsprechen hat sie sofort überzeugt."

Christian Ditter über Pannen am Set:

„Das ging am ersten Tag los. Wir hatten uns nicht viel vorgenommen, um uns in Ruhe an die Arbeit mit der 3D-Kamera zu gewöhnen. Statt den üblichen 20 bis 30 Einstellungen waren nur sieben geplant. Als starker Regen einsetzte ist das halbe Set mitsamt der schweren 3D-Technik buchstäblich im Matsch versunken. Am Ende hatten wir nur drei Einstellungen gedreht, mit denen ich nicht mal zufrieden war."

Christian Ditter über das Wikingerdorf Flake:

„Zum einen spielt der Film natürlich im Wikingerdorf Flake, das die Zuschauer schon aus WICKIE UND DIE STARKEN MÄNNER kennen und das wir wieder am Walchensee aufgebaut haben. Aber mir war wichtig, den Zuschauer in neue, ungesehene Welten zu führen. Deshalb verlassen die Wikinger Flake schon sehr bald und begeben sich auf große Fahrt, die zu Burgen, gefährlichen Schluchten, Eiswüsten und vielen anderen Orten führt."
Wickie auf grosser Fahrt - Flake



Christian Ditter über die Wasserstudios auf Malta

„Problematisch ist, dass dieses große Wasserbecken, hinter dem sich das endlose Meer erstreckt, direkt neben der Hafeneinfahrt liegt. So hat man ständig Riesentanker und Kreuzfahrtschiffe im Hintergrund. Es sieht zwar witzig aus, wenn hinter Wikingern auf dem Boot die Aida vorbei fährt - aber leider macht es viel Arbeit, sie später mühsam am Computer herauszuretuschieren."

Christian Ditter über den Mehrwert gegenüber 2D

„3D ist ein faszinierendes technisches Mittel, um den Zuschauer noch intensiver in die Szenen hineinzuziehen und ihn auf die Reise in fremde Welten mitzunehmen. Das bietet sich bei einem Abenteuerfilm wie diesem an."

Christian Ditter über WICKIE AUF GROSSER FAHRT als erster deutscher 3D-Realfilm

„Wir haben uns anfangs mit US-Kollegen getroffen, die schon mit vergleichbarer Technik gedreht hatten. Von Woche zu Woche haben wir aber faszinierende neue Dinge gelernt und immer mehr Erfahrung sammeln können. Das hatte etwas vom Chemieunterricht. Wenn ich das eine Element mit dem anderen mische, macht es dann Puff oder kommt am Ende was ganz Tolles dabei heraus?"

Christian Ditter über 3D-Technik in der Kinowelt:

„Wir dürfen nicht vergessen: Man denkt und sieht ja von Natur aus in 3D. Nichts anderes kennen wir vom wahren Leben. Weil mir meine beiden Augen im Zusammenspiel mit meinem Gehirn ganz klar signalisieren, dass ein Meter vor mir ein Laternenpfahl steht, renne ich nicht dagegen. 3D ist genau die Wahrnehmung, die unserem natürlichen Sehen entspricht. Wir haben uns nur durch Fernsehen, Kino und Internet an 2D gewöhnt. Aber dank neuer technischer Möglichkeiten findet jetzt ein Umbruch statt, der uns wieder näher ans wahre Leben herankommen lässt."

Wickie auf grosser Fahrt - 3D









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Marcus Fliegel