Welche Superhelden-Kräfte gibt es wirklich?
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Am 22. April kommt der Comic-Thriller KICK-ASS in die Kinos. Im Film versuchen sich Aaron Johnson, Chloë Moretz und Nicolas Cage als Superhelden.
Wir haben für euch aufgelistet, welche Superkräfte Menschen tatsächlich besitzen können:
Unverwundbarkeit
Aus der Perspektive des durchschnittlichen Mitteleuropäers wirken die Fähigkeiten der berühmten Shaolin-Mönche oftmals tatsächlich superheldenhaft. Wie lässt sich beispielsweise erklären, dass sie sich einen Speer gegen die Kehle stoßen können, ohne die geringste Verletzung davonzutragen?
Die Antwort lautet: Übung macht den Meister! Ihr Können erreichen die Kampfmönche nach jahrelangem intensivem Training über die Kontrolle des „Qi“, der Lebensenergie, die der Shaolin-Lehre nach alles Leben durchfließt.
Durch gezielte Meditationen, Atem-, Kraft-, Geschicklichkeits- und Dehnübungen im Sinne des „Qi Gong“ sind sie so letztlich in der Lage, unter anderem ihre Muskeln und das Bindegewebe so widerstandsfähig zu machen, dass sie auf Beobachter „unverwundbar“ wirken.
Superstärke
Den bis heute unangefochtenen (jedoch aufgrund von Regeländerungen nicht mehr offiziell anerkannten) Rekord im Gewichtheben hält der Weißrusse Leonid Taranenko. In der Disziplin Stoßen gelang es ihm 1988, eine Masse von 266 kg zu stemmen.
Wem diese Demonstration realer Superkraft noch nicht extrem genug ist, der sollte sich einmal ansehen, was die Athleten in der Kraftdreikampf-Disziplin Kniebeugen (Squats) schultern. Hier hält der Russe Vlad Alhazov den Rekord – seine Bestmarke: unglaubliche 566,9 kg.
Supergrips
Bei einem Aspekt der (heldenhaften) Leistungsfähigkeit des Menschen ist sein aktiver Einfluss auf eine mögliche Verbesserung leider sehr begrenzt. Während Unverwundbarkeit und Superkraft (siehe oben) durch diszipliniertes Training konsequent „erarbeitet“ werden können, ist das mit dem Supergrips so eine Sache – denn hier gilt dummerweise: Entweder man hat ihn oder man hat ihn nicht.
Selbst durch noch so intensives Gehirn-Jogging lässt sich der eigene IQ (auf dem Papier) nur begrenzt steigern. Nun aber die gute Nachricht: Um seine Kontrahenten bei nicht-gewalttätigen Auseinandersetzungen dumm dastehen zu lassen, ist Eloquenz in der Regel wesentlich hilfreicher als Intelligenz. Manchmal reicht es sogar, einfach nur so viel zu quatschen, dass der andere überhaupt nicht zu Wort kommt.
Der Vollständigkeit halber sei hier noch erwähnt, dass die US-Amerikanerin Marilyn Ann Mach mit einem Wert von 228 den höchsten jemals gemessenen Intelligenzquotienten vorweisen kann. (Der durchschnittliche IQ liegt derweil bei 100.)
Maximale Flughöhe
1978 gelang es Reinhold Messner als erstem Menschen überhaupt, den Mount Everest (mit 8.848 Metern der höchste Berg der Erde) erfolgreich ohne Sauerstoffgerät zu besteigen. Während untrainierte Bergsportler freilich schon bei weitaus kleineren Gipfeln schlappmachen, muss sich der ambitionierte Superheld bei der Suche nach der maximal aushaltbaren Höhe mangels irdischer Alternativen direkt in die Luft begeben.
Bis zu welcher Höhe ein Mensch ohne zusätzliche Sauerstoffzufuhr (und ohne Druckkabine) wie lange bei Bewusstsein bleiben kann, ist kaum sicher zu beantworten. Kein Zweifel wiederum besteht an der Tatsache, dass der Luftdruck ab einer Höhe von ca. 18.500 Metern so niedrig ist, dass das Blut in den Adern zu kochen beginnt. Spätestens dann braucht man sich eh keine Gedanken mehr um den Sauerstoff zu machen…
Sturz in die Tiefe
Wer im Freibad schon mal vom 10-Meter-Brett gesprungen ist und sich danach wie ein Held vorkam, sollte sich mal erkundigen, aus welchen Höhen professionelle Klippen-Springer üblicherweise in die Tiefe stürzen.
Sprünge aus bis zu 30 Metern sind dort an der Tagesordnung. Auf die Frage nach dem Weltrekord im „High-Diving“ gibt es gleich zwei richtige Antworten: Der US-Amerikaner Dana Kunze sprang im Jahr 1983 aus einer Höhe von 52,4 Metern und überstand die Aktion unbeschadet. Dem Schweizer Oliver Favre gelang es 1987 zwar, diese Leistung mit 53,9 Metern noch zu überbieten, jedoch verletzte er sich dabei, sodass sein Rekord nicht offiziell anerkannt wurde.
Unlängst hat Dana Kunze im Alter von 48 Jahren übrigens angekündigt, seine eigene Marke noch einmal übertreffen zu wollen – mit einem Sprung aus 54,86 Metern (180 Fuß).
Showdown
Was Kraft und Ausdauer angeht, hat jeder Mensch im „Normalbetrieb“ eine individuelle Leistungsgrenze, welche durch regelmäßiges Training nach oben verschoben werden kann. Oberhalb dieser „normalen“ Leistungsgrenze gibt es aber noch die sogenannte „autonom geschützte Reserve“, die nur unter besonderen Bedingungen wie z.B. Todesangst (oder auch Hypnose) abgerufen werden kann.
Es wird davon ausgegangen, dass die körperliche Leistungsfähigkeit beim Anzapfen dieser Superkraft-Notreserve noch einmal um bis zu 20% gesteigert wird.
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