Die Legende Von Aang - Die Gefahren der Elemente
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Was die Welt im Innersten zusammenhält? Diese Frage bringt nicht nur einen gewissen Herrn Faust zum Verzweifeln, seit jeher scheint sie die Menschheit zu beschäftigen.
Antworten darauf finden sich dementsprechend viele: Die alten Griechen zum Beispiel beriefen sich auf die Elemente Feuer, Erde, Wasser, Luft als Bausteine und Grundlagen der Welt.
Im neuen Kinofilm Die Legende Von Aang von M. Night Shyamalan stehen diese vier Elemente für vier stolze Nationen, die wieder ins Gleichgewicht gebracht werden müssen. Eine Aufgabe, die nur mit der Macht des jungen Avatar-Kriegers Aang gelingen kann.
Die Elemente zu bändigen ist natürlich nur im Kino möglich. In der Wirklichkeit sind die vier Elemente und mit ihnen die Gefahren, die sie in sich bergen, nicht wirklich zu beeinflussen. Aber um welche vier Naturgewalten handelt es sich eigentlich?
Feuer - Vulkanausbruch
Unter der Oberfläche brodelt es gewaltig: ab einer Tiefe von 100 km ist das Erdinnere mit einer Temperatur von 1000-1300 Grad Celsius so heiß, dass die Gesteine dort zu Magma schmelzen. Ist der Druck irgendwann zu groß, entlädt sich die angestaute Energie in einer enormen Explosion. Die zähflüssige Masse gelangt als Lava an die Erdoberfläche und bahnt sich ihren Weg unaufhaltsam fort, bis sie schließlich erstarrt. Die Zerstörungskraft ist für die Menschen Fluch und Segen zugleich, denn die Böden in der Umgebung des Kraters sind äußerst fruchtbar. Und längst nicht alle Vulkane sind aktiv, die meisten sind bereits vor langer Zeit erloschen. Manche allerdings „schlafen“ nur und die Gefahr lauert unter der Oberfläche…
Erde - Erdbeben
Anders als beim Ausbruch eines Vulkans, kündigt sich ein Erdbeben nicht lange vorher an. Eine exakte Vorhersage ist bisher kaum möglich. Auch hier spielen jedoch Vorgänge unterhalb der Oberfläche eine entscheidende Rolle. Die Erde ist kein fester Körper, sondern im Inneren ständig in Bewegung, weshalb die oberen Erdplatten wenige Zentimeter im Jahr wandern. Dort wo sie aneinandergrenzen, entstehen große Spannungen, die sich innerhalb von wenigen Sekunden an der Oberfläche entladen. Starke Erschütterungen lassen die Erde zwar nur kurz, dafür aber mit umso größerer Wucht erzittern. Der größten Gefahr durch diese Naturgewalt sind die Menschen auf der zweitgrößten Westindischen Insel ausgesetzt, auf der die Staaten Haiti und Dominikanische Republik liegen.
Wasser - Tsunami
Japanischer Fischer haben dieser Naturgewalt ihren Namen gegeben: „Tsunami“ bedeutet übersetzt "Große Woge im Hafen" und verweist bereits im Namen auf das Element Wasser. Bei der Entstehung von Tsunamis sind meistens starke Beben die Ursache - allerdings nicht auf dem Land, sondern im Wasser. Das Epizentrum, also der Mittelpunkt des Bebens, befindet sich unter dem Meeresboden. Die dabei freigesetzte Energie breitet sich wellenförmig aus - ist aber auf offener See nicht zu bemerken. Erst in seichteren Gebieten türmen sich die Wassermassen zu Flutwellen auf, die nicht nur Häfen, sondern ganze Küstengebiete überschwemmen können. So sehr das Wasser zum Leben notwendig ist - es kann auch tödlich sein! tödlich sein.
Luft - Wirbelstürme
Im Gegensatz zu den anderen Naturgewalten treten die tropischen Wirbelstürme auf dem Meer wie auf dem Land auf - allerdings mit jeweils unterschiedlichen Namen: „Hurrikan“ werden sie in Mittel- und Südamerika genannt, „Taifune“ entstehen im nord-westlichen Teil des Pazifiks und als „Zyklon“ bezeichnet man sie im Indischen Ozean. Allen gemein ist jedoch, dass sie durch Verdunstungen an der Wasseroberfläche entstehen. Über den aufgeheizten Ozeanen steigt dieser Dampf auf und zieht von allen Seiten weitere Luft nach sich, bis der so typische spiralförmige Wirbel in Erscheinung tritt. Auf dem flachen Festland in Nordamerika entstehen hingegen die „Tornados“, deren Sog alles mit sich in die Höhe reist, um es später wieder fallen zu lassen. Die tropischen Wirbelstürme bringen mit Geschwindigkeiten bis zu mehreren 100 km/h einfach alles in Bewegung - außer in ihrem Inneren. Dort herrscht absolute Ruhe. Im "Auge des Sturms“ weht lediglich ein kaum wahrnehmbares Lüftchen.
So unterschiedlich die vier Elemente sind, sie alle bedeuten auch große Gefahren für den Menschen. Die Naturgewalten zu bändigen, sie zu beherrschen und ins Gleichgewicht zu bringen, das ist die Aufgabe, die der junge Avatar Aang ab 19. August im Kinomeistern muss.
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