Miral: Regisseur Julian Schnabel wird ausgezeichnet
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Regiemeister Julian Schnabel wird am 01. Oktober 2010 auf dem Filmfest Hamburg mit dem Douglas Sirk Preis ausgezeichnet. Ganz gleich ob in seinem ersten Film "Basquiat" (1996), in "Bevor es Nacht wird" (2000) oder in seinem letzten, hymnisch gefeierten Werk "Schmetterling und Taucherglocke" (2007), das ihm neben der Goldenen Palme in Cannes für die Beste Regie auch eine Oscar-Nominierung einbrachte - immer stellt der New Yorker Künstler und Regisseur Julian Schnabel außergewöhnliche Menschen in den Mittelpunkt seiner Filme. So auch bei Miral, seinem bislang persönlichsten Film, der auf dem autobiographischen Roman der Journalistin Rula Jebreal basiert.
Neben den Stars Freida Pinto ("Slumdog Millionär", "You Will Meet A Tall Dark Stranger"), Hiam Abbass ("Paradise Now", "München"), Vanessa Redgrave und William Dafoe, spielt das Land mit seiner einzigartigen Landschaft, seinen vielfältigen Menschen und seiner außergewöhnlichen Geschichte eine große Rolle, wobei es nur eine Botschaft gibt: endlich Frieden.
"Ich bin Künstler, kein Politiker, und ich erzähle nur Mirals Version der Geschichte, von der es viele andere, widerstreitende Versionen gibt. Dies ist keine Polemik. Es ist ein Gedicht und ein Ruf nach Frieden." (Julian Schnabel)
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