Kino für 1,30 Euro
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Am 4. November kommt Jan Peters' inszenierter Dokumentarfilm NICHTS IST BESSER ALS GAR NICHTS ins Kino.
Der Film zeigt den Wandel unserer Arbeitsgesellschaft, in der immer mehr Menschen
Zuflucht zu „selbständigen Tätigkeiten“ nehmen müssen. Für viele endet das im absoluten
sozialen Abstieg.
In NICHTS IST BESSER ALS GAR NICHTS lernen wir Leute kennen, denen es mit Ideenreichtum,
Geduld, Witz und viel Mühe gelingt, sich trotz verschärfter Bedingungen irgendwie durchzuschlagen.
Parallel zum Kinostart starten Produktion, Verleih und Regisseur die Aktion KINO FÜR ALLE,
die BezieherInnen von Hartz IV den Kinobesuch von NICHTS IST BESSER ALS GAR NICHTS
für 1,30€ möglich machen soll. Denn das ist der offizielle Tagessatz, den Hartz IV
für „Freizeit, Kultur und Unterhaltung“ vorsieht.
Der Verleih verzichtet auf seinen Anteil aus dem Ticketverkauf, die Differenz zu den
verbleibenden Kosten werden mithilfe von privaten Spenden gedeckt.
Damit soll nicht nur denen die Möglichkeit gegeben werden, den Film zu sehen,
die sich einen Kinobesuch im Normalfall nicht leisten können, sondern auch auf
einen allgemeinen Misstand in unserer Gesellschaft aufmerksam gemacht werden:
Kultur sollte jedem zugänglich sein.
Die beiden ersten Vorführungen dieser Art konnten bereits für die Startwoche
finanziert werden:
Frankfurt, Orfeos Erben, 8. November 2011, 21.15 Uhr Hamburg, 3001 Kino, 6. November 2011, 19 Uhr
Trailer und Infos zum Film findet ihr hier.
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