Dieser Inhalt ist von uns empfohlen ab 14 Jahre

Nicolas Cage im Interview zu Duell Der Magier


← zurück zur Nachrichten-Übersicht

24.08.2010 17:45

Nicolas Cage, TrailerSeite.de


Oscar®-Preisträger NICOLAS CAGE (Blathazar Blake) gehört zu den vielseitigsten Darstellern überhaupt, ist gleichermaßen bekannt für seine dramatischen Darstellungen wie auch als witziger Performer in schrulligen Komödien, während er gleichzeitig in hochtaktigen Action-Abenteuer-Blockbustern weltweit Kassenrekorde aufstellt. Aus seiner äußerst erfolgreichen Zusammenarbeit mit Jerry Bruckheimer gingen Blockbuster hervor, die weltweit die Herzen der Zuschauer eroberten.

 

DUELL DER MAGIER (Kinostart: 02. September) ist Nicolas Cages siebter Film für Produzent Jerry Bruckheimer. Vorausgegangen waren „The Rock – Fels der Entscheidung“ (1996), „Con Air“ (1997), „Nur noch 60 Sekunden“ (2000), „Das Vermächtnis der Tempelritter“ (2004), „Das Vermächtnis des geheimen Buches“ (2007) und „G-Force – Agenten mit Biss“ (2009).

 

In der epischen Abenteuerkomödie DUELL DER MAGIER spielt Cage nun die Hauptrolle des Magiers Balthazar Blake.

 

Beschreiben Sie bitte, welche Geschichte DUELL DER MAGIER erzählt.

 

Es ist eine Geschichte über den einsamen Magier Balthazar Blake, der seit 1.000 Jahren nach dem Obersten Merlinier sucht, dem einen Magier also, der Merlins Kräfte erben und die Welt retten wird. Jay Baruchel spielt Dave Stutler, der möglicherweise dieser Oberste Merlinier ist, denn er ist der Einzige, der den Drachenring tragen kann. Nachdem Balthazar Dave gefunden hat, muss er ihn auf seinen Kampf gegen das Böse vorbereiten und ihn trainieren.

 

Wie kamen Sie auf die Idee zu DUELL DER MAGIER?

 

Ich war schon lange an der Mythologie von König Artus interessiert – an der Legende und an der Überlieferung. Ich hatte beträchtliche Zeit in England verbracht, ganz besonders in Somerset [Grafschaft], dem Ursprung all dieser Legenden. Beim Lesen der Geschichten über König Artus ging es mir so ähnlich wie als Kind, als ich Comics gelesen habe – mein Interesse wurde neu entfacht und ich wurde inspiriert. Und mir kam die Idee, dass ich Filme drehen wollte, in denen das alles irgendwie Nachhall finden konnte – Filme, die eine heilende Kraft und eine positive Aussage besaßen.

 

Ich wollte sehen, ob ich Magie und Fantasie zur Unterhaltung der Zuschauer einsetzen konnte, ohne Blutrausch zu fördern und auf Gewalt zurückzugreifen. Damals drehte ich gerade einen Film namens „Next“ und verkörperte darin eine Art Magier. Was ich aber wirklich spielen wollte, war ein Hexenmeister oder Zauberer. Von dieser Idee erzählte ich Todd Garner, dem Produzenten von „Next“. Und Todd sagte: ‚Ich hab’s. Du solltest der Zauberlehrling aus „Fantasia“ sein.’ Einfach so [schnippt mit den Fingern]. Ich hielt das für eine großartige Idee. So begannen wir also, die Story zu erweitern und nach Wegen zu suchen, wie wir aus dieser achtminütigen, auf Goethes Gedicht basierenden Sequenz aus „Fantasia“ einen großen zweistündigen Realfilm fürs Kino machen konnten.

 

Sie sind Hauptdarsteller und Ausführender Produzent des Films. Können Sie ausführen, wie Sie Ihre ursprüngliche Idee schließlich auf die große Leinwand brachten?

 

Wir präsentierten unsere Idee einigen Autoren und erhielten schließlich eine erste Drehbuchfassung. Dann führte eines zum anderen. Wir gaben das Skript Jerry Bruckheimer, der davon sehr angetan war. Jerry versteht es großartig, Menschen zu unterhalten und ihnen ein großes rasantes Spektakel zu bieten – ein echtes Abenteuer. Jerry schafft es auch, Dinge schnell in Gang zu bringen. Dass er das Skript mochte, fand ich großartig, denn ich wusste, dass wir jetzt einen großen Filmspaß für die ganze Familie machen würden.

 

Dann haben wir Jon Turteltaub zu dem Projekt gebracht. Jon und ich haben sehr gut bei „Das Vermächtnis der Tempelritter“ (2004) und bei „Das Vermächtnis des geheimen Buches“ (2007) zusammengearbeitet. Jon besitzt eine Gabe für Komödie und versteht es, mich so zu führen, dass ich locker, zugänglich und in der Spaß-Zone bleibe.

 

Haben Sie als Kind Disneys klassischen Zeichentrickfilm FANTASIA gesehen?

 

Ich war sehr jung, als ich „Fantasia“ das erste Mal sah. Ich glaube, „Fantasia“ könnte auch der erste Film gewesen sein, den ich mit meinen Eltern im Kino gesehen habe. Durch ihn wurde ich in die Welt des Films, der Zeichentrickkunst Walt Disneys und natürlich auch in die Welt der klassischen Musik eingeführt. Während des ganzen Films, nicht nur in der Sequenz vom Zauberlehrling, entführten mich die Bilder aus meiner Welt. Der Film hat mein Leben beeinflusst, alles an ihm hat mich inspiriert. „Fantasia“ schaue ich mir immer noch jedes Jahr an, drehe das Licht herunter und verliere mich völlig in diesem Film. Ich begebe mich in diese animierten Wälder, sehe die kleinen Glühwürmchen und die Pilze tanzen – es ist einfach ein Trip. [lacht] Ich kann einfach nicht anders – ich liebe diesen Film.

 

Obwohl DUELL DER MAGIER kein Remake des Disney-Klassikers ist, kann es sein, dass die Zuschauer den Film anfangs mit „Fantasia“ in Verbindung bringen. Waren Sie sich dessen bewusst, als Sie den Film drehten und fühlten Sie sich davon unter Druck gesetzt?

 

Ich wurde mehrfach gefragt, ob ich nervös wäre, weil wir uns an einem Disney-Klassiker zu schaffen machten. Ich war aber nicht nervös. Wir haben meines Erachtens einen Film gemacht, der auch Walts Zustimmung bekommen würde. Ich glaube, dass ich zur rechten Zeit am rechten Ort war, um diesen Film zu machen – und zwar so, dass ich Vertrauen in ihn haben würde. Ich habe keine Erwartungen, die ich mit dem Film verknüpfe, hoffe nur, einigen Kindern ein Lächeln ins Gesicht zaubern zu können. Besser könnte ich meine Fähigkeiten als Schauspieler nicht einsetzen.

 

Beschreiben Sie bitte kurz Ihre Figur, Balthazar Blake.

 

Balthazar ist eine Figur, deren Geschichte bis ins 5.Jahrhundert nach Christus zurückführt. Wie Alfred Molinas Figur Maxim Horvath und Monica Belluccis Figur Veronica war er ein Schüler Merlins. Zu dieser Zeit hatte Morgana bereits rebelliert und sich entschieden, Magie eigennützig einzusetzen. Deshalb fällen wir, die Merlinier, den Entschluss, die Menschheit vor den Morganiern zu beschützen. Wir setzen Magie ein, um die Menschheit zu stärken und ihre Versklavung zu verhindern. Als Merlin stirbt, fällt an Balthazar die Aufgabe, den Obersten Merlinier zu finden, den nächsten Magier also, der Merlins Kräfte erben wird. Über 1.000 Jahre sucht Balthazar nach ihm, bevor er Jay Baruchels Figur, Dave Stutler, findet. Dave könnte der Oberste Merlinier sein, weil er der Einzige ist, der den Drachenring tragen kann. Nachdem Balthazar Dave gefunden hat, muss er ihn auf den Kampf gegen das Böse vorbereiten und ihn trainieren. Balthazar mag vielleicht manchmal etwas unheimlich aussehen, aber er gehört definitiv zu den Guten.

 

Können Sie etwas mehr von der komplizierten Beziehung zwischen Balthazar Blake und Jay Baruchels Figur, Dave Stutler, erzählen?

 

Balthazar hat zu Dave eine fast väterliche Beziehung. Ich mag ihn und kümmere mich um ihn, denn ich bin ganz auf mich gestellt im Versuch, den Sieg der dunklen Mächte zu verhindern. Wenn ich also Dave gefunden habe, empfinde ich große Zuneigung und Erleichterung, weil ich endlich den Obersten Merlinier entdeckt habe. Ich will ihn führen, unterrichten, ihn ausbilden – für ein größeres Ziel, für eine große Aufgabe.

 

Dave aber ist das alles etwas zuviel und er weiß nicht, wie er damit umgehen soll, dass jemand in sein Leben tritt und behauptet, er sei ein Nachfahre Merlins, habe all diese Kräfte und sei dazu bestimmt, die Welt zu retten. Wir würden diesem Typen sagen, dass er verrückt sei. Es ist also eine sehr komplexe Beziehung, aus der sich aber viele komische Momente entwickeln, besonders als Dave beginnt, sich mit dieser völlig absurden Information auseinanderzusetzen.

 

Alfred Molina spielt im Film Maxim Horvath, Balthazars Erzfeind. Beschreiben Sie uns bitte diese Figur.

 

Maxim Horvath war ursprünglich auch ein Merlinier und Balthazars bester Freund, bevor er sich aus Eifersucht auf die Seite der Gegner stellte. Jetzt versucht er, Morgana dabei zu helfen, die Herrschaft über die Welt zu übernehmen und die Menschheit zu versklaven. Das versucht nun Balthazar zu verhindern. Maxims Verhältnis zu Balthazar wird also von diesem fortdauernden Kampf bestimmt, der seit 1.000 Jahren ausgetragen wird.

 

Mit welchen Herausforderungen sehen sich Balthazar und Dave im Film konfrontiert?

 

Im Film gibt es diese wunderbare Drehbucherfindung, die Seelengral genannt wird. Dabei handelt es sich um ein Gefängnis für sehr beängstigende und böse Morganier. Der Seelengral ähnelt den russischen Matroschkapuppen, die aus mehreren Holzpuppen abnehmender Größe bestehen, die ineinander gesteckt werden. Je bösartiger ein Morganier ist, desto tiefer dringt er zu den kleinsten Größen der russischen Puppe vor. Dave und Balthazar versuchen, den Seelengral wieder zurückzuholen und fremden Zugriff zu verhindern. Denn jedes Mal, wenn Maxim Horvath in den Besitz des Grals gelangt, kann er ihn öffnen und diese gefährlichen und bösartigen Kräfte freisetzen.

 

Warum entschieden sich die Filmemacher, DUELL DER MAGIER in New York zu drehen?

 

Man hat das Gefühl, dass es jeden und alles nach New York zieht und auch alles von dort kommt. Die Stadt ist eine Art Epizentrum der Welt. New York gehörte zu den ersten dreizehn Kolonien. Als die Pilgerväter mit der Mayflower nach Amerika kamen, war das eines ihrer ersten Ziele. Deshalb spürt man immer noch diese historische Aura und eine Art kulturelles Schicksal. Und dann gibt es dort im Stadtzentrum mit dem Chrysler Building und dem Empire State Building diese einzigartige amerikanische Spielform der Art-Deco-Architektur. Außerdem hat die Stadt auch eine geheimnisvolle und unheimliche Seite. Denkt man an all die Filmklassiker, die hier gedreht wurden, wie etwa „King Kong“, ist es geradezu unmöglich, von New York als magische Kulisse nicht überwältigt und inspiriert zu werden.

 

Was ist das Geheimnis Ihrer erfolgreichen Zusammenarbeit mit Jerry Bruckheimer?

 

Dieser Film ist mein siebter mit Jerry, deshalb vertrauen wir einander und fühlen uns in der Zusammenarbeit wohl. Er versteht, was ich, sozusagen mathematisch, zusätzlich in ein Projekt einbringe – man könnte es den X-Faktor nennen. Ich vertraue darauf, dass Jerry Filme dreht, die der Zuschauer unterhaltsam findet, denn das ist seine oberste Priorität.

 

Und er vertraut darauf, dass ich den X-Faktor einbringen werde, der hilft, dem Ganzen in puncto Charakterzeichnung irgendwie Sinn zu verleihen und der sich dann auch in die Geschichte einpasst. Meines Erachtens engagiert er deshalb Schauspieler, die eine andere Perspektive haben als er, weil das seine Erfolgsformel um eine zusätzliche Dimension erweitert. Deshalb ist es eine glückliche Ehe, man versteht sich selbst mit wenigen Worten. Ich kenne seine Arbeitsweise, und er auch meine.

 

Bei DUELL DER MAGIER arbeiten Sie zum dritten Mal mit Regisseur Jon Turteltaub. Wie darf man sich diese Arbeitsbeziehung vorstellen?

 

Jon versteht sich auf Komödie, weiß, wie er aus einer Szene Komik entwickeln kann. Ich interessiere mich für die etwas düsteren Aspekte, für Elemente, die nicht so glatt sind. Deshalb achtet Jon darauf, dass ich die geheimnisvollen Aspekte einer Figur stärker erforsche, und ich helfe ihm, das Komödiantische besser herauszuarbeiten, um den Kontakt zum Zuschauer herzustellen. Es ist also eine gute Mischung, wir sorgen gegenseitig für ein Gleichgewicht.

 

Die Chemie zwischen Ihnen und Jay Baruchel scheint im Film mehr als zu stimmen. Wie war die Zusammenarbeit mit ihm?

 

Ich halte ihn einfach für urkomisch, unglaublich smart und sehr belesen. Man kann ihm zu jedem Thema eine Frage stellen. Er wird sie beantworten, sie mit etwas anderem verknüpfen, und daraus wird man etwas lernen können. So einen Verstand liebe ich. Ich denke, dass wir uns gegenseitig aufrichtig respektierten und schätzten. Wenn wir zu Arbeit gingen, taten wir das mit Freude, weil wir improvisieren konnten, was dann die Szene kreativ nur bereichern würde.

 

Viele Schauspieler mögen es nicht, wenn man improvisiert. Sie fühlen sich dann nicht mehr sicher und ziehen es vor, nah am Drehbuch zu bleiben. Wenn Jay aber in Filmen spielt, nimmt Improvisation großen Raum ein – und bei mir ist das genauso. Deshalb bot sich hier die Gelegenheit für eine Art Jazz-Performance – und das im wahrsten Sinne des Wortes, insofern ich einen anderen Musiker zur Seite hatte, mit dem ich improvisieren konnte.

 


Wie war die Zusammenarbeit mit Alfred Molina, der den Bösewicht Maxim Horvath verkörpert?

 

Ich bin schon lange ein Fan von Alfred Molina, bewundere ihn seit vielen Jahren. Ich finde es großartig, dass er Maxim Horvath spielt, denn er kann bei jedem Bösewicht, denn er darstellt, so viel Verschmitztheit und Spielwitz einbringen. Der deutsche Regisseur Werner Herzog nennt das „Die Glückseligkeit des Bösen“. Meiner Ansicht verkörpert Alfred diesen Aspekt sehr gut. Er scheint so viel Spaß daran zu haben, wenn Menschen in Schwierigkeiten sind. Und er ist komisch auf eine boshafte Weise. Er ist wirklich der Richtige für diese Rolle, und ich bin froh darüber, dass ich endlich mit ihm zusammenarbeiten konnte.

 

Haben Sie als Kind an Magie geglaubt?

 

Natürlich, wenn ich es mir recht überlege, habe ich nie damit aufgehört. Ich halte das für sehr wichtig. Ich glaube, dass kein Künstler erfolgreich sein kann, wenn er nicht versucht, etwas aus der kindlichen Gedankenwelt für sich zu behalten. Magie ist kein Hokuspokus. Tatsächlich ist Magie etwas sehr Einfaches. Vorstellungsvermögen und Willenskraft werden so fokussiert, dass man die materielle Welt bewusst beeinflussen kann. Deshalb ist jedes Gemälde Magie, jedes Buch und auch jedes wissenschaftliche Experiment. Was wir uns fragen müssen, ist, wie wir diese Produkte der Magie verwenden? Setzen wir sie ein, um anderen zu helfen oder benutzen wir sie für unsere Zwecke? Und darum geht es im Kern auch bei DUELL DER MAGIER.

 

Es gibt verblüffende visuelle Effekte in DUELL DER MAGIER. Empfinden Sie diesen  Aspekt der Produktion als besondere Herausforderung?

 

Als Darsteller mit visuellen Effekten zu arbeiten, finde ich nicht schwierig. Denn diese Situation unterscheidet sich nicht von der eines Kindes, das im Hinterhof oder Garten so tut, als säße es im Cockpit eines Raumschiffs oder befände sich, mit Schwert Excalibur in der Hand, mitten in der Schlacht. All das habe ich nämlich getan, habe es mir einfach in meiner Fantasie vorgestellt. Und darum geht es auch in der Schauspielerei, einfach um  Vorstellungskraft. Ich verstehe schon, wenn sich andere Schauspieler beschweren. Ihr Argument ist, dass es dabei keinen greifbaren Menschen gibt, dem man zuhören kann. Ich kann das schon verstehen, das ist schon wahr. Gleichzeitig aber glaube ich, dass man sich in die Vorstellungswelt soweit hineinversetzen kann, das sich alles anfühlt, als käme es aus dem Bauch heraus. In diesem Fall wird man kein Problem damit haben, es wirklich lebensecht aussehen zu lassen.

 

Warum fährt Balthazar im Film einen Rolls-Royce Phantom Baujahr 1935?

 

Die Idee zu diesem speziellen Rolls-Royce-Modell für Balthazar kam uns, weil Rolls-Royce den Merlin-Motor entwickelt hat. Und der trieb auch die Spitfire-Abfangjäger an, die im 2. Weltkrieg die Niederlage der Nazis besiegelten. Viele Autos haben den Grand Prix gewonnen, aber nur eines hat einen Krieg beendet. Für mich war das eine perfekte Ergänzung für den Film, weil es das Konzept von Merliniern bei der Arbeit versinnbildlichte, die hinter den Kulissen die Menschheit beschützen und präsent sind, obwohl wir uns dessen nicht bewusst sind.

 

 

Trailer zum Film

 











← zurück zur Nachrichten-Übersicht

 


Kommentar zu "Nicolas Cage im Interview zu Duell Der Magier" ohne einloggen abgeben:

 



Bisher gibt es keine Kommentare zu "Nicolas Cage im Interview zu Duell Der Magier".