
Jonathan Rhys Meyers in Shelter
Foto © 2010 Senator
Jonathan Rhys Meyers Biografie
Geburtstag: 27.07.1977
Geburtsort: Dublin
Land: Irland
Ein Mann der Gegensätze - facettenreich und unheimlich
Zwischen: Leben und Tod
Noch bevor er überhaupt laufen konnte, musste der kleine Jonathan schon Gevatter Tod von der Schippe springen. Er kam mit einem Herzleiden auf die Welt und musste lange Zeit im Krankenhaus verbringen. Das Vertrauen seiner Eltern in die Wissenschaft war dabei offenbar nicht unendlich - vorsichtshalber ließen sie ihn sehr früh taufen, wie berichtet wird. Man weiß ja schließlich nie...
Zwischen: King und König
Rock’n’Roll, Bolzplatz, Königswams. In seiner Rollenwahl lässt sich Rhys Myers wahrlich auf nichts festlegen. Ob er King Elvis mimt und dafür eine Golden Globe Nominierung kassiert oder aber neben Tom Cruise durch „Mission Impossible III“ turnt, ob er den Frauenfußballtrainer in „Kick It Like Beckham“ gibt - man nimmt es ihm immer ab. Eine besondere Stärke scheinen dennoch die Rollen als „King“ zu sein: Auch als Heinrich VIII. in der TV-Serie „The Tudors“ schaffte er es bis zur Golden Globe Nominierung.
Zwischen: Zuneigung und Konkurrenzdenken
Er würde nur ungerne anfangen, eine Schauspielerin zu daten, bekennt Rhys Meyers offenherzig. Zwar könnte diese verstehen, was der Job für Opfer fordert - aber er fürchte sich davor, ständig in Konkurrenz zueinander zu stehen. Auf den Wettbewerb und den daraus resultierenden Neid habe er in einer Beziehung keine Lust.
Zwischen: Anspruch und Action
Rhys Meyers findet es ganz schön anstrengend, wenn er vor der Kamera knallharte Action liefern muss. Das was gemeinhin als das Anspruchsvollere gilt, nämlich das Schauspielern, fällt ihm hingegen leichter. Der Grund: Actionszenen bestehen aus vielen winzigen Stückchen, es entsteht beim Drehen kein Fluss. Am Ende würden die Szenen zwar cool aussehen, sagt Myers, aber „es ist leider nicht cool, sie zu drehen, sondern langwierig“. Da doch lieber in Ruhe „normal“ schauspielern...
Zwischen: Verpfuschter Zukunft und Superstar
Der Weg zur Hollywood-Karriere war für den hübschen Iren nicht unbedingt geradlinig. Mit 16 wurde er der Schule verwiesen und hing dann erstmal gerne in Billardhallen ab. Zukunft begraben? Mitnichten: Ausgerechnet dort wurde er von einem Talentsucher entdeckt.
Autor: Sebastian Lorenz



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