Ian McKellen in X-Men 2

Ian McKellen Biografie


Geburtstag: 25.05.1939

Geburtsort: Burnley, Lancashire

Land: GB

Kino-Rollen:

Mit drei Jahren besuchte er mit seinen Eltern eine Peter Pan-Vorstellung im Manchester Opernhaus. Der kleine Ian war fasziniert vom Spiel auf der Bühne und entwickelte sich in der Folgezeit zu einem regelmäßigen Theaterbesucher. Auf diese Weise kam er während der darauf folgenden Jahre in ersten Kontakt mit Shakespeare, dessen Dramen es ihm besonders angetan haben. Mit 18 Jahren erhielt er ein Stipendium für das St Catharine’s College der Universität von Cambridge. Seine Schulzeit war ebenfalls vom Theaterspiel geprägt. Er beendete seine Ausbildung 1961 bravourös und beschloss endgültig, Schauspieler zu werden. Sein Debüt als Theaterschauspieler gab er 1961 in Coventry. Ohne eine professionelle Ausbildung an einer Schauspielschule engagierte man ihn dann am Belgrader Theater für das Stück A Man for All Seasons. Es folgten verschiedene weitere Stücke. Noch bevor er seine ersten Rollenangebote für Film und Fernsehen erhielt, war er ein bekannter Theaterschauspieler. Die Aufnahme in die Royal Shakespeare Company bestätigte seinen Ruf als einer der anerkanntesten britischen Theaterdarsteller. Auch Hollywood klopfte bereits früh an seine Tür. Sein endgültiger Durchbruch kam mit der Darstellung des Magneto in den X-Men-Filmen und als Gandalf in der Herr der Ringe-Trilogie, wobei diese sehr gegensätzlichen Rollen des Superschurken und des weisen Übervaters seine Vielseitigkeit demonstrieren.

Politik:

Ian McKellen ist darüber hinaus ein bekannter Vertreter der gleichgeschlechtlichen Lebensweise. Bereits 1988 bekannte er sich auf entsprechende Fragen hin in einer Fernseh-Show unumwunden zu seiner Geschlechterpräferenz und 1989 war er Mitbegründer der Gruppe Stonewall, welche sich der vor allem gegen die sogenannte Clause 28 einsetzte. Für seine Rolle als schwuler Regisseur in Gods and Monsters wurde er 1999 für den Oscar nominiert, ebenso 2002 als bester Nebendarsteller für seine Rolle als Gandalf im ersten Teil von Herr der Ringe. Zu dieser Oscarverleihung erschien er als wahrscheinlich erster Nominierter jemals mit seinem gleichgeschlechtlichen Lebensgefährten.



Die Filmografie von Ian McKellen


1966 - David Copperfield
1968 - Hay Fever (TV)
1968 - Ein Hauch von Liebe (A Touch of Love)
1970 - The Tragedy of King Richard II (TV)
1970 - Edward II
1970 - Keats (TV)
1972 - Hamlet
1972 - Hedda Gabler (TV)
1979 - Macbeth
1982 - Das scharlachrote Siegel
1982 - Walter
1983 - Die unheimliche Macht (The Keep)
1989 - Scandal
1989 - Countdown to War
1990 - Othello
1993 - ...und das Leben geht weiter (And the Band Played On)
1993 - Last Action Hero
1993 - Das Leben – Ein Sechserpack (Six Degrees of Separation)
1993 - Stadtgeschichten
1993 - Jack & Sarah
1994 - Shadow und der Fluch des Khan (Shadow)
1995 - Richard III
1995 - Zeit der Sinnlichkeit (Restoration)
1996 - Rasputin
1997 - Bent
1998 - Gods and Monsters
1998 - Der Musterschüler (Apt Pupil)
2000 - X-Men (X-Men)
2001 - Der Herr der Ringe: Die Gefährten (The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring)
2002 - Der Herr der Ringe: Die zwei Türme (The Lord of the Rings: The Two Towers)
2003 - X-Men 2
2003 - Emile
2003 - Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs (The Lord of the Rings: The Return of the King)
2005 - Stellas Versuchung (Asylum)
2005 - Coronation Street (TV)
2006 - The Da Vinci Code – Sakrileg (The Da Vinci Code)
2006 - X-Men: Der letzte Widerstand (X-Men: The Last Stand)
2006 - Flutsch und weg (Flushed Away) (Stimme von Toad)
2007 - Der Hund von Baskerville (The hound of the baskervilles) (Sherlock Holmes)
 

Filmkritiken


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