Amy Adams in Julie und Julia

Amy Adams Biografie


Geburtstag: 20.08.1974

Geburtsort: Vicenza

Land: Italien

Kino-Rollen:

Als sich Amy Adams auf eine Inszenierung von Brigadoon vorbereitete, ein bekanntes Musical aus dem Jahr 1947, erhielt sie ihre erste Filmrolle 1999. In der Satire Gnadenlos schön des Regisseurs Michael Patrick Jann ist sie an der Seite von Kirsten Dunst, Denise Richards und Kirstie Alley in einer Nebenrolle als einfältiger Cheerleader Leslie zu sehen, die an einem lokalen Schönheitswettbewerb teilnimmt. Angespornt durch Schauspielkollegin Kirstie Alley zog die 1,65 m große Nachwuchsdarstellerin nach Los Angeles. Zwei Monate nach ihrem Umzug erhielt Adams eine tragende Rolle in der Fernsehserie Manchester Prep, ein Prequel des Films Eiskalte Engel aus dem Jahr 1999, in dem sie die Figur von Sarah Michelle Gellar verkörperte. Aufgrund von Streitigkeiten zwischen den Produktionsfirmen Fox Broadcasting und Columbia Tristar wurde die Serie nach nur drei abgedrehten Episoden annulliert, im Schnittraum überarbeitet und als Eiskalte Engel 2 in den USA direkt auf Video vermarktet. Nach dem Misserfolg von Manchester Prep erhielt Adams Nebenrollen in Robert Lee Kings Horrorkomödie Psycho Beach Party und dem 36-minütigen Kurzfilm The Chromium Hook, in dem Regisseur James Stanger sich in einer Kleinstadt der Wahrheit um die populären Urban Legends annähert. Es folgten weitere Nebenrollen in dem Sportlerdrama The Slaughter Rule, Pumpkin mit Christina Ricci und in der von der Kritik zerrissenen Romantikkomödie Männer umständehalber abzugeben! oder: Scheiden ist süß mit Matthew Perry und Elizabeth Hurley in den Hauptrollen, ehe 2002 die Casting-Direktorin Deborah Zane auf die charismatische Schauspielerin aufmerksam wurde. Zane schlug Steven Spielberg vor, Amy Adams in seinem Filmprojekt Catch Me If You Can zu besetzen. Hier agiert sie als Krankenschwester Brenda, die gleichzeitig als Objekt der Begierde von Leonardo DiCaprio herhält. Die Zusammenarbeit mit Steven Spielberg verhalf Adams zum Durchbruch im Filmgeschäft und ließ sie einem weltweiten Kinopublikum bekannt werden. Es folgten die weiblichen Hauptrollen in Jonathan Segals Tragikkomödie The Last Run und dem Drama Standing Still, ehe sie die wiederkehrende Rolle der Alice Doherty in der CBS-Fernsehserie Dr. Vegas ergatterte. Die Serie um einen Krankenhausarzt (gespielt von Rob Lowe), der seinen Job an den Nagel hängt um sich medizinisch um gutbetuchte Gäste in einem Casino in Las Vegas zu kümmern, war nur wenig Erfolg beschieden und Dr. Vegas wurde nach einem Jahr eingestellt. Nach einer Rolle in der Komödie The Wedding Date als Halbschwester von Debra Messing, folgte der bisherige Höhepunkt in ihrer Karriere. In dem 2005 entstandenen Independentfilm Junebug von Phil Morrison spielt Amy Adams die hochschwangere und kindliche Ashley aus dem ländlichen North Carolina, die Besuch von ihrem kosmopolitischen Bruder nebst Gattin erhält und davon träumt ihr Baby den ausgefallenen Namen Junebug zu geben. Für ihre schauspielerische Leistung wurde Amy Adams mit zahlreichen Filmpreisen ausgezeichnet, darunter eine Oscar-Nominierung 2006, den Spezialpreis der Jury auf dem Sundance Film Festival 2005 sowie die Auszeichnungen des Filmkritikerverbandes von San Francisco, der Southeastern Film Critics Association, der National Society of Film Critics und dem Independent Spirit Award, jeweils als Beste Nebendarstellerin. Von der Presse und Kritikern als Königin des Independentfilms (Indie Queen) gefeiert, arbeitet die Schauspielerin mit dem hellroten Haar bis 2008 an acht Filmprojekten, darunter Adam McKays Komödie Ricky Bobby – König der Rennfahrer, in dem Will Ferrell einen rebellischen Nascar-Fahrer mimt, sowie die weibliche Hauptrolle in Kevin Limas Verwünscht, neben Patrick Dempsey. In der romantischen Fantasykomödie übernahm Adams wiederum mit Erfolg den Part der Unschuldig-Naiven und agiert als Prinzessin, die von einer bösen Hexe aus einem Cartoon ins New York der Gegenwart gezaubert wird. Dafür erhielt sie 2008 eine Nominierung für den Golden Globe. Zur Fernseharbeit von Adams, die u. a. für Heidi Klum und Filmregisseur Alexander Payne schwärmt, zählen Gast-Auftritte in den Fernsehserien Buffy – Im Bann der Dämonen (2000), Smallville (2001), The West Wing (2002) oder The Office (2005 bzw. 2006).

Privatleben:

Amy Adams wuchs als mittleres von sieben Kindern einer mormonischen Familie im ländlichen Castle Rock, im US-Bundesstaat Colorado auf. Ihr Vater, ein ehemaliger US-Soldat und selbst Schauspieler, schrieb in seiner Freizeit Drehbücher für Theaterstücke, die im Kreis der Familie aufgeführt wurden. So kam Adams schon mit jungen Jahren mit der Schauspielerei in Berührung. Sie besuchte die hiesige High School im Bezirk Douglas County. Zwar gehörte Amy Adams nicht dem Cheerleader-Team oder dem Theaterkurs ihrer Schule an, nahm aber regelmäßig nach der High School Ballettunterricht und stand auf der Theaterbühne. Nach ihrem Schulabschluss arbeitete sie in einem so genannten Dinner Theater (ein Amüsement, das Restaur"http://www.trailerseite.de/archiv/trailer-2006/ricky-bobby-trailer.html"det) in Denver, Colorado, sowie kurzzeitig als Hostess und Kellnerin bei der bekannten US-amerikanischen Systemgastronomi"http://www.trailerseite.de/archiv/trailer-2006/ricky-bobby-trailer.html"legin in Minnesota und arbeitete im Chanhassen Dinner Theater, wo si"http://www.trailerseite.de/archiv/trailer-2007/verwuenscht-trailer.html"ls Good News auftrat.



Die Filmografie von Amy Adams


1999: Gnadenlos schön (Drop Dead Gorgeous)
2000: Psycho Beach Party
2000: Th"http://www.trailerseite.de/archiv/trailer-2007/sunshine-trailer.html"kalte Engel 2 (Cruel Intentions 2)
2002: The Slaughter Rule
2002: Pumpkin
2002: Mann umständehalber abzugeben oder Scheidung ist süß (Serving Sara)
2002: Catch Me If You Can
2004: Standing Still
2004: The Last Run
2004: Dr. Vegas (Fernsehserie)
2005: Junebug
2005: The Wedding Date
2006: Ricky Bobby – König der Rennfahrer (Talladega Nights: The Ballad of Ricky Bobby)
2007: Verwünscht (Enchanted)
2007: Miss Pettigrew (Miss Pettigrew lives for a day)
2007: Der Krieg des Charlie Wilson (Charlie Wilson's War)
2008: Sunshine Cleaning
2008: Glaubensfrage (Doubt)
2009: Nachts im Museum 2 (Night at the Museum 2: Battle of the Smithsonian)
2009: Julie und Julia (Julie and Julia)

 


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