
Ben Kingsley Biografie
Geburtstag: 31.12.1943
Geburtsort: Scarborough, Yorkshire
Land: England
Kino-Rollen:
1972 spielte Kingsley in seinem ersten Film Fear is the Key eine Nebenrolle. Die nächsten Jahre war er kontinuierlich in kleineren Rollen auf dem Fernsehschirm zu sehen (unter anderem Ensemblemitglied für ein Jahr in der Seifenoper Coronation Street). Internationale Berühmtheit erlangte er durch die Titelrolle in Sir Richard Attenboroughs Film Gandhi. Für seine darstellerische Leistung wurde er unter anderem mit dem BAFTA-Award und dem Oscar ausgezeichnet. (Außerdem gewann er einen Grammy für seine Aufnahme von Gandhi-Reden.) Kingsley vermied es erfolgreich, darstellerisch festgelegt zu werden. Er trat in so verschiedenen Filmen auf wie Steven Spielbergs Holocaust-Drama Schindlers Liste (Schindler's List) und der Sherlock-Holmes-Parodie Genie und Schnauze (Without a Clue). Er spielt noble und edle Charaktere wie Simon Wiesenthal ebenso überzeugend wie den pathologisch bösartigen Gangster in Sexy Beast. Nachdem er Anfang der 1990er Jahre eine weitere Oscar-Nominierung für die beste Nebenrolle in dem Film Bugsy, der Lebensgeschichte des Mafioso Bugsy Siegel, erhielt, wurde ihm in den letzten Jahren gleich zweimal eine Nominierung zugesprochen: 2002 erneut als bester Nebendarsteller für die Rolle eines sadistischen Kriminellen in Sexy Beast und 2004 für die beste Hauptrolle als persischer General im Exil in Das Haus aus Sand und Nebel (House of Sand and Fog). Seine Leistung in Sexy Beast wurde 2006 in die Liste der 100 größten Darstellungen aller Zeiten der Filmzeitschrift Premiere Magazine aufgenommen (Platz 97). Weitere bedeutende Rollen spielte er in Schindlers Liste und den Roman-Polanski-Filmen Der Tod und das Mädchen und Oliver Twist als Fagin. Kingsley hat überdurchschnittlich oft historische Charaktere gespielt und dabei seine Wandlungsfähigkeit unter Beweis gestellt, indem er so unterschiedliche Persönlichkeiten darstellte wie Otto Heinrich Frank, Mahatma Gandhi, Meyer Lansky, Wladimir Iljitsch Lenin, Moses, Perikles, Dante Gabriel Rossetti, Dimitri Schostakowitsch, Itzhak Stern und Simon Wiesenthal.
Deutsche Synchronstimme:
Peter Matic
Die Filmografie von Ben Kingsley
1972: Angst ist der Schlüssel (Fear Is the Key)
1982: Gandhi
1983: Betrug (Betrayal)
1985: Ozeanische Gefühle ('Turtle Diary)
1985: Harem
1987: Maurice
1988: Die vergessene Insel (Pascali's Island)
1988: Genie und Schnauze (Without a Clue)
1988: Die Zeugenaussage (Testimony)
1990: Meine liebe Rose (The Children)
1991: Bugsy
1992: Sneakers – Die Lautlosen (Sneakers)
1993: Dave
1993: Das Königsspiel (Searching for Bobby Fischer)
1993: Schindlers Liste (Schindler’s List)
1994: Der Tod und das Mädchen (Death and the Maiden)
1995: Species
1996: Was ihr wollt (Twelfth Night: Or What You Will)
1997: The Assignment (Der Auftrag)
1999: Das Geständnis (The Confession)
2000: Rules – Sekunden der Entscheidung (Rules of Engagement)
2000: Sexy Beast
2001: Artificial Intelligence: AI
2002: Tuck Everlasting
2003: Das Haus aus Sand und Nebel (House of Sand and Fog)
2004: Suspect Zero
2005: Oliver Twist
2005: A Sound of Thunder
2005: BloodRayne
2006: Lucky Number Slevin
2008: You Kill Me
2008: The Wackness
2008: Elegy
2008: Transsiberian
2008: War, Inc.
2008: Der Love Guru (The Love Guru)


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