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Benicio del Toro in Things We Lost in the Fire

Benicio del Toro Biografie


Geburtstag: 19.02.1967

Geburtsort: Santurce

Land: Puerto Rico

Kino-Rollen:

Zwei Jahre nach seinem Schulabschluss in Mercersburg ergattert del Toro nach der Mitwirkung in mehreren Theaterprojekten seinen ersten Auftritt im Film, wenn auch erst einmal im Fernsehen. Er wird in der Krimiserie Miami Vice für eine Nebenrolle besetzt. Nach der Folge Showbusiness (Everybody’s in Showbiz) im Frühjahr 1987 gibt es noch mehrere kleine Rollen für ihn im Fernsehen. Arbeit bei Kinoproduktionen ist zunächst selten und nur in geringem Umfang für ihn zu haben. Zwischen 1988 und 1994 spielt er in mehreren Filmen kleinere und größere Nebenrollen, die ihn aber noch nicht bekannt machen. Die wahrscheinlich wichtigste dieser Rollen für ihn war jene als Dario, ein sadistischer Handlanger des Gegenspielers von James Bond in Lizenz zum Töten im Jahr 1989. Während dieser Zeit, del Toro ist Anfang bis Mitte Zwanzig, spielt er schon Nebenrollen in Filmen mit Sean Penn (Indian Runner), John Cusack (Money for Nothing), Javier Bardem (Huevos de Oro), Rosie Perez (Fearless – Jenseits der Angst) und Ed Harris (China Moon). Als eigentlicher Start seiner Filmkarriere kann seine Rolle in Die üblichen Verdächtigen angesehen werden, ein elaborierter Thriller, dessen Drehbuch mehr als eine überraschende Wendung enthält, in einer Geschichte von Täuschung und Verrat. In den Jahren 1995 und 1996 hat del Toro zunächst viel zu tun, er spielt bei vier Produktionen innerhalb eines Jahres mit und dreht selber einen Kurzfilm namens Submission. Für seine Rolle des Dr. Gonzo an der Seite von Johnny Depp in Fear and Loathing in Las Vegas legt er 1998 mehr als 20 Kilo Körpergewicht zu, um der Rolle des angeblichen Anwalts eine gewisse Feistheit verleihen zu können. Im Jahr 2000 kamen wieder mehrere Filme mit del Toro in die Kinos. Unter der Regie Guy Ritchies spielt er in Snatch – Schweine und Diamanten eine Nebenrolle als Gangster mit Hang zu Glücksspiel und schicken Klamotten. In der ersten Regiearbeit von Christopher McQuarrie, The Way of the Gun, spielt er wiederum einen Kriminellen. An der Seite von Ryan Phillippe kidnappt er eine hochschwangere Leihmutter, um Geld von ihren reichen Auftraggebern zu erpressen. In Traffic spielt del Toro einen eher zynischen, aber nicht unsympathischen Drogenfahnder in Mexiko, der versucht, sich zwischen der eigentlich erforderlichen beruflichen Integrität und der ihn umgebenden Korruption und Gefahr treu zu bleiben. Seit 2001 hat del Toro in weiteren Filmen mitgewirkt, darunter 2003 in 21 Gramm. Del Toro spielt eine tragende Nebenrolle als depressiver Ex-Häftling, der große Schuld auf sich lädt, als er einen Vater mit seinen zwei kleinen Töchtern überfährt. Für seine Darstellung war er 2004 erneut als Bester Nebendarsteller für den Oscar nominiert, musste die Trophäe aber Tim Robbins überlassen. In der Comicverfilmung von Sin City von Robert Rodriguez spielte er 2005 die Nebenrolle des brutalen Polizisten Rafferty. Sein Erfolg bei Kritik und Publikum hat del Toro einige Angebote für größere Rollen eingebracht, was sich erst mit einiger Verzögerung niederschlägt. An der Seite von Halle Berry hat er eine größere Rolle übernommen in dem Drama Things We Lost in the Fire. In einem Filmprojekt von Steven Soderbergh namens Che über den lateinamerikanischen Revolutionär Ernesto Che Guevara übernahm del Toro die Titelrolle. Die Filmbiografie umfasst zwei Spielfilme, The Argentine hat die früheren Jahre, Guerrilla die Jahre bis zu Ches Tod in Bolivien 1967 zum Thema. Derzeit steht del Toro in der Titelrolle für The Wolf Man vor der Kamera, einer Neuverfilmung von Der Wolfsmensch, einem Horrorklassiker aus dem Jahr 1941.

Privatleben:

Er ist nicht verwandt mit dem Regisseur Guillermo del Toro.



Die Filmografie von Benicio del Toro


1987: Miami Vice – Showbusiness
1988: Big Top Pee-wee (Big Top Pee-wee)
1989: James Bond 007 – Lizenz zum Töten (License to kill)
1990: Drug Wars – Das Camarena-Komplott (Drug Wars – The Camarena Story)
1991: Indian Runner (The Indian Runner)
1992: Christopher Columbus – Der Entdecker (Christopher Columbus – The Discovery)
1993: Money for Nothing (Money for Nothing)
1993: Fearless – Jenseits der Angst (Fearless)
1993: Macho (Huevos de Oro/Golden Balls)
1994: China Moon (alternativ: Eine heiße Affäre)
1994: The Hollywood Factor (Swimming with Sharks aka The Boss aka The Buddy Factor)
1995: Die üblichen Verdächtigen (The Usual Suspects)
1996: Die Fahrt ins Nirgendwo (Joyride)
1996: Der Fan (The Fan)
1996: Basquiat (Basquiat)
1996: Das Begräbnis (The Funeral)
1997: Ärger im Gepäck (Excess Baggage)
1998: Fear and Loathing in Las Vegas
2000: The Way of the Gun (The Way of the Gun)
2000: Snatch – Schweine und Diamanten (Snatch)
2000: Traffic – Macht des Kartells (Traffic)
2001: Das Versprechen (The Pledge)
2003: 21 Gramm (21 Grams)
2003: Die Stunde des Jägers (The Hunted)
2005: Sin City (Sin City)
2008: Things We Lost in the Fire (Things We Lost in the Fire)
2008: The Argentine
2008: Guerrilla
 


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