
Daniel Craig Biografie
Geburtstag: 02.03.1968
Geburtsort: Chester
Land: England
Kino-Rollen:
Seine Filmkarriere begann 1992 mit einer Nebenrolle in John G. Avildsens Filmdrama Im Glanz der Sonne, eine größere Bekanntheit erlangte er aber 1996 mit einer Hauptrolle in der neunteiligen BBC-Miniserie Our Friends in the North. Es folgten Auftritte in größeren Produktionen wie Elizabeth (1998) und The Trench (1999) mit denen er auch international bekannt wurde. Er übernahm daraufhin Nebenrollen in kommerziell oder künstlerisch erfolgreichen Filmen wie Lara Croft: Tomb Raider und Road to Perdition. Für seine Darstellung eines Mannes, der eine Liebesbeziehung mit der Mutter seiner Freundin eingeht in Roger Michells Die Mutter, wurde er 2004 für den Publikumspreis des europäischen Filmpreises nominiert. Mit dem britischen Kinofilm Layer Cake feierte Craig 2004 einen großen kommerziellen Erfolg. 2005 stand der Brite als jüdischer Mossad-Agent für Regisseur Steven Spielbergs München vor der Kamera. Nachdem Craig die Dreharbeiten zu Casino Royale abgeschlossen hatte, begannen die Dreharbeiten zu der Verfilmung von Philip Pullmans Roman-Trilogie His Dark Materials, deren erster Teil Der Goldene Kompass im Jahr 2007 erscheinen wird. Craig spielt die Rolle des Lord Asriel, welcher in einer Theaterfassung des Werkes von Timothy Dalton, der ein Vorgänger Craigs in der Rolle des James Bond war, in den Jahren 2003 und 2004 im Royal National Theater London dargestellt wurde. In der Verfilmung des Glen Duncan-Romans I, Lucifer spielt Craig Lucifer, den gefallenen Engel an der Seite von Ewan McGregor, der den britischen Schriftsteller Declan Gunn verkörpert. Am 14. Oktober 2005 wurde in London offiziell bekannt gegeben, dass Craig als Nachfolger von Pierce Brosnan der sechste Darsteller des fiktiven englischen Geheimagenten James Bond sein wird. Drehstart des auf dem ersten Roman Casino Royale von Ian Fleming basierenden Kinofilms war im Januar 2006. Er ist somit nach Roger Moore der zweite Engländer in der Rolle des Agenten 007. Anfang Februar 2006 jedoch vermehrten sich Protestaktionen, Casino Royale bei dessen Kinoausstrahlung zu boykottieren, da einige Fans Daniel Craig nicht als neuen Bond akzeptieren konnten. Britische Boulevardblätter gaben ihm sogar den Spitznamen James Bland (James Langweilig). Ex-Bond Pierce Brosnan, ebenso Sean Connery und Roger Moore, und auch die beiden Bond-Bösewichte Christopher Lee und Toby Stephens gaben Craig allerdings Rückendeckung. Zum Kinostart gab es aber überwiegend sehr gute Kritiken. Der neue Bond sei laut der Londoner Times glaubwürdiger als seine Vorgänger, was fast einem Ritterschlag gleichkomme, so der Spiegel. Er hat den Mantel von 007 übergestreift, und das Resultat ist ein dem Tode trotzender, Sportwagen fahrender, weibliche Rücken liebkosender und Cocktail-Rezepte präzisierender Triumph, lobt The Guardian Daniel Craig in seiner Rolle. Während sich die Produktion von Casino Royale dem Ende näherte, verkündeten die Produzenten Michael G. Wilson und Barbara Broccoli, dass die Vorproduktion zum 22. Bond-Film bereits begonnen hat. Im Juli 2006 gaben Wilson und Broccoli offiziell bekannt, dass der nächste Film, der gegenwärtig unter dem Titel Bond 22 bekannt ist, voraussichtlich am 7. November 2008 seine Weltpremiere feiern wird. Daniel Craig erhielt zudem im Januar 2007 als erster 007-Darsteller eine Nominierung in der Kategorie Bester Hauptdarsteller (Casino Royale) der Britischen Akademie der Film- und Fernsehkunst (BAFTA). Für die 22. Wiederkehr des Doppelnullagenten im Jahr 2008 hat Daniel Craig bereits einen Vertrag unterschrieben, mit der Option, in einem für ihn dritten James Bond-Film erneut den 007-Agenten zu verkörpern.
Privatleben:
Von 1992 bis 1994 war Craig mit der schottischen Schauspielerin Fiona Loudon verheiratet. Aus dieser geschiedenen Ehe ging eine Tochter Ella hervor, die im Jahr 1992 geboren wurde. In den darauffolgenden sieben Jahren war er der Lebensgefährte der deutschen Schauspielerin Heike Makatsch, durch die er zum Fan der Toten Hosen wurde. Seit dem Jahr 2005 ist er mit der amerikanischen Filmproduzentin Satsuki Mitchell liiert.
Deutsche Synchronstimme:
Dietmar Wunder
Die Filmografie von Daniel Craig
1992: Im Glanz der Sonne (The Power of One)
1993: Sharpe's Eagle (Sharpe's Eagle)
1994: Tanz des Dschinghis Cohn (Genghis Cohn)
1995: Knightskater - Ritter auf Rollerblades (A Kid in King Arthur's Court)
1996: Saint-Ex (Saint-Ex)
1996: Ich küsse meinen Mörder (Kiss and Tell)
1996: Die skandalösen Abenteuer der Moll Flanders (The Fortunes and Misfortunes of Moll Flanders)
1997: Obsession – Besessene Seelen
1997: Im Eishaus (The Ice House)
1998: Elizabeth (Elizabeth)
1998: Love is the Devil: Studie für ein Porträt von Francis Bacon (Love is the Devil: Study for a Portrait of Francis Bacon)
1999: The Trench (The Trench)
1999: Liebe und Leidenschaft (Love & Rage)
1999: Shockers: The Visitor (Shockers: The Visitor)
2000: Ich träumte von Afrika (I Dreamed of Africa)
2000: Some Voices (Some Voices)
2000: Hotel Splendide (Hotel Splendide)
2001: Sword of Honour (Sword of Honour)
2001: Lara Croft: Tomb Raider (Lara Croft: Tomb Raider)
2002: Road to Perdition (Road to Perdition)
2002: Ten Minutes Older: The Cello (Ten Minutes Older: The Cello)
2002: Copenhagen (Copenhagen)
2002: Occasional, Strong (Occasional, Strong)
2003: Die Mutter – The Mother (The Mother)
2003: Sylvia (Sylvia)
2004: Enduring Love (Enduring Love)
2004: Layer Cake (Layer Cake)
2005: The Jacket (The Jacket)
2005: Fateless – Roman eines Schicksallosen (Sorstalanság)
2005: Die rote Verschwörung (Archangel)
2005: München (Munich)
2006: Infamous (Infamous)
2006: James Bond 007: Casino Royale (Casino Royale)
2007: Invasion (The Invasion)
2007: Der Goldene Kompass (The Golden Compass)
2008: Flashbacks of a Fool (Flashbacks of a Fool)
2008: James Bond: Ein Quantum Trost (Quantum of Solace)
2009: Unbeugsam – Defiance (Defiance)


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