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Brendan Fraser und Harrison Ford in Ausnahmesituation
Brendan Fraser und Harrison Ford in Ausnahmesituation.
Foto © 2009 Concorde Filmverleih GmbH

Harrison Ford Biografie


Geburtstag: 13.07.1942

Geburtsort: Chicago, Illinois

Land: USA

Im Laufe seiner Karriere wurde Harrison Ford einer der populärsten Schauspieler unserer Zeit. Sein Opus umfasst über 41 Spielfilme, von denen 11 mehr als 100 Millionen Dollar eingespielt haben. Wegen seiner Titelrollen in Blockbustern wie den „Star Wars“- und „Indiana Jones“- Trilogien, „The Fugitive“, „Air Force One“ und „Patriot Games“ verkörpert er für das Publikum in der ganzen Welt den Inbegriff des amerikanischen Helden.

Seine Rolle im spannenden Thriller „The Witness“ („Der letzte Zeuge“,1985) brachte ihm eine Oscar- und eine Golden Globe-Nominierung ein, und auch für seine Hauptrollen in „Sabrina“ („Sabrina“,1995), „The Fugitive“ („Auf der Flucht“, 1993) und „The Mosquito Coast“ („Mosquito Coast“, 1986) erhielt er Nominierungen für den Golden Globe. 1994 verlieh ihm die National Association of Theatre Owners das Prädikat ‚Star Of the Century’. 1998 wählte die Zeitschrift People Ford zum ‚Mann mit dem größten Sex-Appeal und im selben Jahr gewann er den ‚People’s Choice Award ’ als beliebtester Filmschauspieler. 1999 wurde er mit dem ‚People’s Choice Award’ als beliebtester ‚All Time Movie Star’ausgezeichnet und später, 2000, wurde er ‚Favorite Motion Picture Actor’. Außerdem erhielt er 2000 den renommierten Life Achievement Award vom American Film Institute. 2002 wurde er bei der Verleihung der Golden Globes mit dem Cecil B. DeMille Award für sein Lebenswerk gewürdigt.

Ford wurde in Chicago geboren und besuchte dass Ripon College in Wisconsin, bevor er nach Los Angeles ging, um Schauspieler zu werden. Columbia nahm ihn unter Vertrag und sein Filmdebüt war eine Rolle in dem Thriller „Heat on a Merry-Go-Round“ („Immer wenn er Dollars roch“, 1966). Nach einer dreijährigen Abwesenheit von der Leinwand, besetzte ihn George Lucas in „American Graffiti“ (1973), der Beginn einer Zusammenarbeit, die schließlich zu seiner Rolle als übermütigrebellischer Raumschiffkapitän Han Solo in „Star Wars“ („Krieg der Sterne“, 1977) führte. Dieser Film brach alle Kassenrekorde und machte den Namen Ford zu einem jedem geläufigen Begriff.

Daraufhin erhielt er eine Hauptrolle in „Hanover Street“ („Das tödliche Dreieck“, 1978) und in „The Frisco Kid“ („Ein Rabbi im Wilden Westen“, 1979) und hatte Kurzauftritte in „Apocalypse Now“ (1979) und in „More American Graffiti“ (1979), bevor er von Stephen Spielberg als unerschrockener Abenteurer Indiana Jones in „Raiders of the Lost Ark“ („Jäger des verlorenen Schatzes“, 1981) besetzt wurde. Der Film wurde einer der erfolgreichsten Blockbuster aller Zeiten. Zwischen den ‚Star Wars’-Fortsetzungen „The Empire Strikes Back“ („Das Imperium schlägt zurück“, 1980) und „The Return of the Jedi“ („Die Rückkehr der Jedi-Ritter“, 1983) und den Indiana Jones Sequels „Indiana Jones and the Temple of Doom“ („Indiana Jones und der Tempel des Todes“, 1984) und „Indiana Jones and the Last Crusade“ („Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“, 1989) hatte Ford Schlüsselrollen in einer Reihe anderer außergewöhnlicher Filme. In „Blade Runner“ (1982) gab er einen düsteren Cop in der nihilistischen Zukunft von L.A. Für „Witness“ („Der einzige Zeuge“, 1985) wurde er von der Kritik gefeiert und erhielt eine Oscar-Nominierung für seine Darstellung eines Polizisten auf der Flucht, der sich im Gebiet der Amish versteckt. Seine Erfolgssträhne setzte sich fort mit wichtigen Rollen in „The Mosquito Coast“ („Mosquito Coast“, 1986), „Frantic“ (1988) und „Working Girl“ („Die Waffen der Frauen“, 1988).

Während der 1990er Jahre und zu Beginn des 21. Jahrhunderts verkörperte Ford immer wieder starke filmische Rollen, etwa den heroischen Ex-CIA Agenten Jack Ryan in „Patriot Games“ („Die Stunde der Patrioten“, 1992) und „Clear and Present Danger“ („Das Kartell“, 1994) , einen Arzt, der fälschlicherweise des Mordes an seiner Frau beschuldigt wird, in „The Fugitive“ („Auf der Flucht“, 1993), einen äußerst engagierten Cop von New York City in „The Devil`s Own“ („Vertrauter Feind“, 1997) und Präsident James Marshall in „Air Force One“ (1997). Etliche von Fords weiteren starken Rollen sind etwa in „Six Days, Seven Nights“ („Sechs Tage, sieben Nächte“, 1998), „Random Hearts“ („Begegnung des Schicksals“, 1999), „What Lies Beneath“ („Schatten der Wahrheit“, 2000), „ K-19: The Widowmaker“ („Showdown in der Tiefe“, 2002), „Hollywood Homicide“ („Hollywood Cops“, 2003), „Firewall“ (2006) und „Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull“ („Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“, 2008). Zuletzt hatte Ford einen Auftritt in Larry Charles Satire „Brüno“ (2009) mit Sacha Baron Cohen. Sein Film „Morning Glory“ unter der Regie von Roger Michell kommt dieses Jahr in die Kinos. In Vorbereitung ist der fünfte Teil von „Indiana Jones“.

Ford engagiert sich stark für Umweltprobleme, macht aktiv bei einer Reihe von Umweltschützergruppen mit und hat zahlreiche öffentliche Aufrufe unterstützt. Für diese wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet.

Seit März 2004 ist der passionierte Pilot im Vorstand des Experimental Aircraft Association (EAA) Young Eagles Programms. Dabei bringt er Kindern viel über das Fliegen bei und in seinem De Havilland Beaver Flugzeug hat er bereits mehrere hundert Kinder herumgeflogen. Für dieses Engagement wurde er im Januar 2009 mit der Medaille ‚Living Legends of Aviation Legacy’ ausgezeichnet.

Kino-Rollen:

Nachdem er drei Tage vor dem Abschluss vom College flog, ging er Mitte der 1960er Jahre nach Los Angeles, um Schauspieler zu werden. 1966 wurde er von Columbia Pictures unter Vertrag genommen, sein Kinodebüt gab er als Hotelpage in Immer, wenn er Dollars roch. Um sich finanziell abzusichern, begann Ford nebenher als Zimmermann in einer Schreinerei zu arbeiten und legte seine Meisterprüfung ab. Dadurch konnte er es sich leisten, kleinere Rollen abzulehnen. 1973 war er in George Lucas Klassiker American Graffiti zu sehen. Der endgültige Durchbruch gelang ihm vier Jahre später mit der Rolle des Han Solo in Krieg der Sterne (Star Wars; ebenfalls unter der Regie von George Lucas). Der Science-Fiction-Klassiker, der neben Der weiße Hai als einer der ersten Blockbuster überhaupt gilt, wurde ein enormer finanzieller Erfolg und zog zwei Fortsetzungen, Das Imperium schlägt zurück und Die Rückkehr der Jedi-Ritter, nach sich, in denen Ford ebenfalls mitwirkte. Dadurch hatte er über Nacht plötzlich Millionen von Fans und war weltweit bekannt. 1981 wurde er durch seine Darstellung des Archäologen Indiana Jones in Jäger des verlorenen Schatzes von Steven Spielberg und George Lucas zu einem der gefragtesten Schauspieler Hollywoods. In Der Tempel des Todes und Der letzte Kreuzzug durfte er als Indy erneut die Peitsche schwingen. Auch seine nächsten Projekte, Ridley Scotts düstere Zukunftvision Blade Runner und Der einzige Zeuge, für den er eine Oscar-Nominierung erhielt, sowie Roman Polanskis Frantic waren, nicht zuletzt wegen Ford, sehr erfolgreich. Der Film In Sachen Henry, in dem er einen Mann spielt, der sein Gedächtnis verliert, brachte ihm viel Kritikerlob ein. 1992 und 1994 übernahm er in Die Stunde der Patrioten und Das Kartell die Rolle des CIA-Agenten Jack Ryan, der zuvor bereits von Alec Baldwin (Jagd auf Roter Oktober) verkörpert worden war. Weitere große Erfolge Fords waren die Verfilmung der Serie Auf der Flucht und Wolfgang Petersens Air Force One, für den er erstmals über 20 Millionen Dollar Gage bekam. 2001 stand er als reichster Schauspieler im Guinness-Buch der Rekorde. 2008 kehrt er in der Rolle des Dr. Jones in Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels auf die Kinoleinwand zurück.

Privatleben:

Der Sohn eines Iren und einer jüdischen Russin wuchs in Chicago auf und besuchte das Ripon College in Wisconsin, wo er auch seine erste Frau Mary Louise Marquardt kennenlernte. Neben seiner Karriere als Schauspieler ist Harrison Ford ein begeisterter Flieger und Umweltschützer. Seit 2003 ist er mit seiner Verlobten, der Schauspielerin Calista Flockhart, liiert. Zuvor war er bereits zweimal verheiratet, zuletzt mit Melissa Mathison. Er hat vier Kinder.

Deutsche Synchronstimme:

Wolfgang Pampel



Die Filmografie von Harrison Ford


1967: Der Gnadenlose Ritt
1968: Journey To Shiloh
1970: Getting Straight
1973: American Graffiti
1974: Der Dialog
1977: Krieg Der Sterne (Star Wars)
1977: Helden Von Heute
1978: Der Wilde Haufen Von Navarone
1979: Ein Rabbi Im Wilden Westen
1979: The Party Is Over... Die Fortsetzung Von American Graffiti
1979: Das Tödliche Dreieck
1979: Apocalypse Now
1980: Das Imperium Schlägt Zurück
1981: Jäger Des Verlorenen Schatzes
1982: Blade Runner
1983: Die Rückkehr Der Jedi-Ritter
1984: Indiana Jones Und Der Tempel Des Todes
1985: Der Einzige Zeuge
1986: Mosquito Coast
1988: Frantic
1988: Die Waffen Der Frauen
1989: Indiana Jones Und Der Letzte Kreuzzug
1990: Aus Mangel An Beweisen
1991: In Sachen Henry
1992: Die Stunde Der Patrioten
1993: Auf Der Flucht
1994: Das Kartell
1995: Sabrina
1997: Vertrauter Feind
1997: Air Force One
1998: Sechs Tage, Sieben Nächte
1999: Begegnung Des Schicksals
2000: Schatten Der Wahrheit
2002: K-19 – Showdown In Der Tiefe
2003: Hollywood Cops
2004: Water To Wine
2006: Firewall
2008: Indiana Jones Und Das Königreich Des Kristallschädels
2009: Crossing Over
2010: Ausnahmesituation

 


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