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Jack Nicholson in Das Beste kommt zum Schluss

Jack Nicholson Biografie


Geburtstag: 22.04.1937

Geburtsort: New York City

Land: USA

Kino-Rollen:

Mitte der 1960er versuchte sich Nicholson als Autor, schrieb u.a. das Drehbuch für The Trip. Bei der Verfilmung durch Roger Corman lernte er 1967 Peter Fonda und Dennis Hopper kennen. Bei deren Umsetzung des Roadmovies Easy Rider 1969 war Nicholson zunächst nur als ausführender Produzent anwesend, da er auf Bitten Hoppers den Kontakt mit der Produktionsfirma BBS hergestellt hatte. Nachdem Rip Torn, der ursprünglich den betrunkenen Anwalt spielen sollte, die Produktion noch vor Beginn der Dreharbeiten verließ, erklärte sich Nicholson jedoch bereit, die Rolle zu übernehmen. Der Kultfilm der Hippie-Generation und Klassiker der New-Hollywood-Bewegung machte Nicholson so über Nacht berühmt und brachte ihm die erste Oscar-Nominierung ein. Die zweite folgte nur ein Jahr später für Ein Mann sucht sich selbst. In den 1970er Jahren stieg Nicholson zum Superstar auf. Mittlerweile geschieden, feierte er mit Hopper, Fonda, Roman Polanski und seinem besten Freund Warren Beatty wilde Drogen- und Sexpartys. Nach zwei weiteren Nominierungen (Das letzte Kommando, 1973, und Roman Polanskis Chinatown, 1974) erhielt er 1975 für Einer flog über das Kuckucksnest von Milos Forman seinen ersten Oscar. Im Anschluss an mehrere Misserfolge drehte Nicholson 1980 mit der Regie-Legende Stanley Kubrick den Horror-Klassiker Shining, in dem er einen wahnsinnigen Schriftsteller spielte. Eine Liebesszene mit Jessica Lange in Wenn der Postmann zweimal klingelt sorgte 1981 für einen Skandal. Im gleichen Jahr wurde seine zweite Tochter Honey geboren. Die Mutter war das dänische Model Winnie Hollman. Nicholson war zu dieser Zeit bereits seit mehreren Jahren mit der Schauspielerin Anjelica Huston zusammen. Für Zeit der Zärtlichkeit wurde er 1983 erneut mit dem Oscar ausgezeichnet. In der Fortsetzung Jahre der Zärtlichkeit übernahm er 1996 einen Gastauftritt. Die Comic-Verfilmung Batman, in der er den Bösewicht Joker spielte, wurde zu einem seiner größten finanziellen Erfolge. Dank einer Gewinnbeteiligung nahm er über 60 Millionen Dollar ein. Kurze Zeit später trennte sich Anjelica Huston von Nicholson, als sie erfuhr, dass die Kellnerin Rebecca Broussard eine Tochter von ihm erwartete. Er gab ihr den Namen seiner Tante, Lorraine. 1992 kam ein Sohn, Raymond, zur Welt. Von 1999 bis 2001 lebte Nicholson mit der Schauspielerin Lara Flynn Boyle zusammen. Auf der Leinwand war er in den 1990ern u. a. in Eine Frage der Ehre, Wolf – Das Tier im Manne und Mars Attacks! zu sehen. Seine Darstellung eines egoistischen Menschenhassers in Besser geht's nicht brachte ihm 1998 den dritten Oscar ein, den er dem 1998 verstorbenen Schauspieler J. T. Walsh widmete. Zu Nicholsons jüngsten Projekten zählten About Schmidt sowie die Komödien Die Wutprobe und Was das Herz begehrt, in dem er sein Image als Frauenheld und Sex-Symbol auf den Arm nimmt. Im Jahre 2006 übernahm er im Thriller Departed - Unter Feinden neben Leonardo DiCaprio, Matt Damon und Mark Wahlberg eine der Hauptrollen.

Privatleben:

Jack Nicholson wuchs ohne Vater auf. Da seine Mutter June bei der Entbindung erst 15 Jahre alt war, gab sich Jacks Großmutter Ethel an ihrer Stelle als seine Mutter aus, um dem Ansehen ihrer Tochter nicht zu schaden. June übernahm die Rolle der älteren Schwester. Erst 1974 erfuhr Nicholson durch einen Time-Artikel die Wahrheit über seine Familie. Seinen wahrscheinlichen Vater hat er nie gesehen. Den Entschluss, Schauspieler zu werden, fasste er schon als kleiner Junge. Er engagierte sich in der Theatergruppe seiner Schule und galt schon bald als Klassen-Clown. Zu seinen Kindheitsfreunden zählte auch der Schauspieler Danny DeVito, mit dem er 1975 in Einer flog über das Kuckucksnest zu sehen ist. Nach dem Abschluss der Manasquan High School verließ er 1954 seinen Heimatort Neptune, New Jersey, und folgte seiner Mutter June nach Hollywood. Dort arbeitete er als Botenjunge für die Trickfilmabteilung von MGM. Ende der 1950er Jahre nahm Nicholson Schauspielunterricht bei Jeff Corey. Zu seinen Kommilitonen gehörten Richard Chamberlain und James Coburn. 1958 traf er den Produzenten Roger Corman, der ihn für seinen Film Schrei, Baby-Killer besetzt. Auch in den Folgejahren war Nicholson hauptsächlich für Corman tätig und trat in B-Movies wie Kleiner Laden voller Schrecken, Der Rabe – Duell der Zauberer, The Terror (sein Regiedebüt) oder Die wilde Jagd auf. Seine Rolle war häufig die des jugendlichen Rebellen. 1962 heiratete er die Schauspielerin Sandra Knight, 1963 kam seine erste Tochter Jennifer zur Welt. Im selben Jahr starb seine Mutter June an Krebs. Die Ehe mit Sandra Knight wurde 1966 geschieden. Jack Nicholson hat insgesamt fünf Kinder von vier verschiedenen Frauen. Aber nach allem, was ich weiß, könnten es 9000 sein so Nicholson über sich selbst.

Deutsche Synchronstimme:

Joachim Kerzel, Hansjörg Felmy, Jörg Pleva, Erik Schumann, Manfred Schott



Die Filmografie von Jack Nicholson


1958: The Cry Baby Killer
1960: Die Sünde lockt (Too Soon To Love)
1960: The Wild Ride
1960: Kleiner Laden voller Schrecken (The Little Shop of Horrors)
1962: The Broken Land
1963: The Terror: Schloss des Schreckens (The Terror)
1963: Der Rabe: Duell der Zauberer (The Raven)
1964: Flight to Fury
1964: Ensign Pulver
1964: Back Door to Hell
1965: Ritt im Wirbelwind (Ride in the Whirlwind)
1967: Chicago-Massaker (The St. Valentine’s Day Massacre)
1967: Das Schießen (The Shooting)
1967: Die wilden Schläger von San Francisco (Hells Angels on Wheels)
1968: Psych-Out
1968: Head
1969: Easy Rider
1970: Einst kommt der Tag (On a Clear Day You Can See Forever)
1970: Ein Mann sucht sich selbst (Five Easy Pieces)
1970: The Rebel Rousers
1971: A Safe Place
1971: Die Kunst zu lieben (Carnal Knowledge)
1972: Der König von Marvin Gardens (The King of Marvin Gardens)
1973: Das letzte Kommando (The Last Detail)
1974: Chinatown
1975: Beruf: Reporter (Professione: reporter, auch The Passenger)
1975: Tommy (Tommy by The Who)
1975: Mitgiftjäger (The Fortune)
1975: Einer flog über das Kuckucksnest
1976: Duell am Missouri (The Missouri Breaks)
1976: Der letzte Tycoon (The Last Tycoon)
1978: Der Galgenstrick (Goin’ South)
1980: Shining (The Shining)
1981: Wenn der Postmann zweimal klingelt (The Postman Always Rings Twice)
1981: Reds
1981: Notre Dame de la Croisette
1982: Grenzpatrouille (The Border)
1983: Zeit der Zärtlichkeit (Terms of Endearment)
1985: Die Ehre der Prizzis (Prizzi’s Honor)
1986: Sodbrennen (Heartburn)
1987: Die Hexen von Eastwick (The Witches of Eastwick)
1987: Wolfsmilch (Ironweed)
1987: Nachrichtenfieber – Broadcast News (Broadcast News)
1989: Batman
1990: Die Spur führt zurück – The Two Jakes (The Two Jakes)
1990: Genial Normal (Perfectly Normal), mit Robbie Coltrane, Kenneth Welsh
1992: Man Trouble – Auf den Hund gekommen (Man Trouble)
1992: Jimmy Hoffa (Hoffa)
1992: Eine Frage der Ehre (A Few Good Men)
1994: Wolf – Das Tier im Manne (Wolf)
1995: Crossing Guard: Es geschah auf offener Straße (The Crossing Guard)
1996: Jahre der Zärtlichkeit – Die Geschichte geht weiter (The Evening Star)
1996: Mars Attacks!
1996: Blood and Wine
1997: Besser geht’s nicht (As Good As It Gets)
2001: Das Versprechen (The Pledge)
2002: About Schmidt
2003: Die Wutprobe (Anger Management)
2003: Was das Herz begehrt (Something’s Gotta Give)
2006: Departed – Unter Feinden (The Departed)
2008: Das Beste kommt zum Schluss (The Bucket List)
 


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