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Jim Carrey in I Love You Phillip Morris
Jim Carrey in I Love You Phillip Morris
Foto © 2010 Alamode Filmverleih

Jim Carrey Biografie


Geburtstag: 17.01.1962

Geburtsort: Newmarket, Ontario

Land: Kanada

Der Kino-Durchbruch gelang dem gebürtigen Kanadier James Eugene Carrey 1994 mit Ace Ventura – Ein tierischer Detektiv (Ace Ventura: Pet Detective). Dem bis zu diesem Zeitpunkt eher mäßig erfolgreichen Komiker und Schauspieler schien die Rolle des Grimassen schneidenden Derwischs wie auf den Leib geschrieben. Der Film spielte über 72 Millionen Dollar ein, und Carrey wurde sofort in zwei weiteren Filmen besetzt: Noch im selben Jahr spielte er die Hauptrollen in Die Maske (The Mask) und Dumm und Dümmer (Dumb & Dumber). Die Filme waren an der Kinokasse ebenfalls höchst erfolgreich, ebenso die Ace-Ventura-Forsetzung Ace Ventura – Jetzt wird’s wild (Ace Ventura: When Nature Calls, 1995).

Alle drei Filme spielten allein in den Vereinigten Staaten jeweils über 100 Millionen Dollar ein und bescherten Carrey zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Titel „Komödienstar des Jahres 1995“ sowie den „People’s Choice Award“. Carrey galt fortan als der neue „Jerry Lewis“ und als absoluter Erfolgsgarant. Eine ausgeprägte Gestik und Mimik wurden fortan zu seinem Markenzeichen. Für Cable Guy (1996) kassierte er eine Gage in Höhe von 20 Millionen Dollar, eine Rekordsumme für einen Komiker. Sein Part als gestresster Vater in Der Dummschwätzer (Liar Liar) brachte ihm 1997 sogar eine Golden Globe-Nominierung ein.

Aber schon in Batman Forever (1995) unterlief er das Image des allzeit komischen Dauergrinsers, als er den Superbösewicht Riddler gab. In Peter Weirs Truman Show (1998) spielte Jim Carrey erstmals eine Hauptrolle mit ernster Seite, fernab der vertrauten Slapstick-Komik. Die Rolle brachte ihm Lob von allen Seiten ein und ermutigte ihn, mit dem Part des Andy Kaufman in Der Mondmann (1999) seine nächste ernsthafte Rolle zu übernehmen.

Mit finanziell äußerst erfolgreichen Komödien wie Ich, beide und sie (Me, Myself & Irene, 2000), Der Grinch (How the Grinch Stole Christmas, 2000), Bruce Allmächtig (Bruce Almighty, 2003) oder Lemony Snicket – Rätselhafte Ereignisse (Lemony Snicket’s A Series of Unfortunate Events, 2004) kehrte der seit 2004 auch mit der amerikanischen Staatsbürgerschaft dekorierte Carrey wieder ins bewährte Fach zurück.

Vergiss mein nicht! (Eternal Sunshine of the Spotless Mind, 2004) begeisterte auch die Kritiker und der Film wurde mit dem Europäischen Filmpreis als bester nicht-europäischer Film sowie einem Oscar für das beste Drehbuch ausgezeichnet. 2008 lieh Jim Carrey der Titelfigur des Animationsfilms Horton hört ein Hu! (Horton Hears a Who!) seine Stimme, und zur Zeit ist er als mürrischer Greis Scrooge in der Charles Dickens-Adaption Disneys Eine Weihnachtsgeschichte (A Christmas Carol, 2009) in den Kinos zu sehen.

Kino-Rollen:

Der Klassenclown Carrey, dessen Vorbild der US-Komiker Jerry Lewis ist, brachte bereits in der Schulzeit seine Mitschüler mit regelmäßigen Auftritten zum Lachen. Bereits 1969 war er erstmals in der Sesamstraße im Fernsehen zu sehen, im Alter von 10 Jahren bewarb er sich bei der Carol Burnett-Show. Im Alter von 15 Jahren stand er als Stand-Up-Komiker auf den Bühnen verschiedener Comedy-Clubs in Toronto. 1978 brach er aus finanziellen Gründen seine Schulausbildung ab und zog nach Los Angeles, um Schauspieler zu werden. Schon kurz darauf war er ein festes Ensemble-Mitglied in Mitzi Shore's Comedy Store. Schon bald übernahm er auch kleinere Nebenrollen in Filmen. Seinen Durchbruch als Komiker hatte er 1982, als er bei einer Tournee des Entertainers Rodney Dangerfield im Vorprogramm auftrat. Im gleichen Jahr bekam Carrey seine eigene TV-Show The Duck Factory. 1985 gab er in Einmal beißen bitte sein Leinwanddebüt. 1986 wurde er von Francis Ford Coppola in Peggy Sue hat geheiratet besetzt. 1987 spielte er seine erste Hauptrolle als sexhungriger Außerirdischer in der Komödie Zebo, der Dritte aus der Sternenmitte, die 1989 in die Kinos kam. Ab 1990 war er in der Sitcom In Living Color zu sehen. Weltweit bekannt wurde Carrey 1994 durch die Titelrolle in Ace Ventura – Ein tierischer Detektiv. Weitere große Erfolge hatte er mit den Slapstick-Komödien Die Maske und Dumm und Dümmer sowie Ace Ventura - Jetzt wird's wild, mit denen er seinen Ruf als neuer Jerry Lewis festigte. Alle vier Filme spielten in den USA jeweils mehr als 100 Millionen Dollar ein und bescherten Carrey zahlreiche Auszeichnungen (u. a. Komödienstar des Jahres 1995, People's Choice Award). Seine unverwechselbare Gestik und Mimik sowie seine Stimmenimitationen wurden zu seinen Markenzeichen. 1996 bekam er für Cable Guy als einer der ersten Komiker überhaupt eine 20 Millionen Dollar-Gage. Nach der Fortsetzung von Ace Ventura und einem Auftritt als Riddler in der Comic-Verfilmung Batman Forever spielte er 1999 seine erste tragische Rolle. Peter Weirs Drama Die Truman Show handelt von einem Mann, der seit seiner Geburt die Hauptrolle in einer Fernsehserie spielt, ohne es zu wissen. Dieser Aufsehen erregende Film brachte Carrey viel Kritikerlob ein. Auch in seinem nächsten Projekt Der Mondmann zeigte er sich 1999 von einer eher ungewohnten Seite und überzeugte als ernstzunehmender Schauspieler, der förmlich mit seiner Rolle verschmolz. Carrey stellte Andy Kaufman dar, einen in den USA sehr verehrten und umstrittenen Komiker, der, wie er selber sagte, sein absolutes Vorbild gewesen war. Für Die Truman Show und Der Mondmann wurde er jeweils mit dem Golden Globe für die beste Darstellung in einem Drama ausgezeichnet, ohne jedoch für den Oscar nominiert zu werden. In Filmen wie Ich, beide & sie (1999), Der Grinch (2001), Bruce Allmächtig (2003) und Lemony Snicket – Rätselhafte Ereignisse (2005) befriedigte er wieder Fans seines hemmungslosen Grimassierens, während Vergiss mein nicht! (2004) die Kritiker begeisterte und den Europäischen Filmpreis als bester nicht-europäischer Film sowie einen Oscar für das beste Drehbuch erhielt. Außerdem ist er bis heute der Schauspieler mit den meisten MTV Movie Awards.

Privatleben:

Jim Carrey war von 1987 bis 1995 mit Melissa Womer verheiratet, aus dieser Ehe stammt seine 1987 geborene Tochter Jane Erin Carrey. Von 1996 bis 1997 war er mit der Schauspielerin Lauren Holly verheiratet. Während der Dreharbeiten zu Ich, beide & sie war er mit seiner Filmpartnerin Renée Zellweger liiert. Zur Zeit ist er der Freund des Models Jenny McCarthy. Seit 2004 ist er US-amerikanischer Staatsbürger.

Deutsche Synchronstimme:

Stefan Fredrich



Die Filmografie von Jim Carrey


1983: Copper Mountain
1985: Einmal Beißen Bitte
1986: Peggy Sue Hat Geheiratet
1988: Zebo, Der Dritte Aus Der Sternenmitte
1988: Dirty Harry V – Das Todesspiel
1989: Mike Hammer: Murder Takes All
1991: Eine Nervensäge
1994: Ace Ventura – Ein Tierischer Detektiv
1994: Die Maske
1994: Dumm Und Dümmer
1995: Batman Forever
1995: Ace Ventura Teil 2 – Jetzt Wird'S Wild
1996: Cable Guy – Die Nervensäge
1997: Der Dummschwätzer
1998: Die Truman Show
1998: Simon Birch
1999: Der Mondmann
2000: Ich, Beide & Sie
2000: Der Grinch
2001: The Majestic
2003: Bruce Allmächtig
2004: Vergiss Mein Nicht!
2004: Lemony Snicket – Rätselhafte Ereignisse
2005: Dick Und Jane
2007: The Number 23
2008: Horton Hört Ein Hu!
2009: Der Ja-Sager
2009: Disneys Eine Weihnachtsgeschichte
2010: I Love You, Phillip Morris

 


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