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Kate Winslet in Zeiten des Aufruhrs

Kate Winslet Biografie


Geburtstag: 05.10.1975

Geburtsort: Reading, Berkshire

Land: GB

Kino-Rollen:

Ihr Filmdebüt hatte Kate Winslet 1994 in Peter Jacksons Film Heavenly Creatures, in dem sie neben Melanie Lynskey eine minderjährige Mörderin spielte. 1995 hatte sie als Marianne Dashwood in Ang Lees Verfilmung von Jane Austens Sinn & Sinnlichkeit ihren Durchbruch und spielte darin neben einer ganzen Reihe von erfolgreichen britischen Schauspielern wie Emma Thompson, Hugh Grant, Alan Rickman und Greg Wise. Für ihre Darstellung wurde sie zudem nominiert für einen Academy Award (Oscar) als beste Nebendarstellerin. Im Jahr 1996 spielte sie die rebellische Sue Bridehead in Michael Winterbottoms Drama Herzen in Aufruhr. Nachdem sie im selben Jahr auch erfolgreich die Ophelia in Kenneth Branaghs anspruchsvoller Shakespeare-Verfilmung Hamlet gespielt hatte, wurde Hollywood auf sie aufmerksam. So landete Kate Winslet auch ihren bis dahin erfolgreichsten Film mit James Camerons Titanic (1997), in dem sie die Rolle der Rose DeWitt Bukater spielt, einer jungen Frau aus gutem Haus, die mit dem dem Untergang geweihten Luxus-Liner nach Amerika übersiedeln will. Auf der Reise verliebt sie sich unsterblich in den armen Künstler Jack Dawson (Leonardo DiCaprio) und bricht damit sowohl mit ihrem Verlobten Cal (Billy Zane) als auch mit ihrer Mutter Ruth (Francis Fisher). Für ihren Auftritt wurde sie für den Oscar als beste Hauptdarstellerin nominiert. Der Film selbst erhielt elf Preise, u.a. als bester Film und für die beste Regie, Winslet ging jedoch leer aus. Am 22. November 1998 heiratete Winslet den Assistenz-Regisseur ihres 1999 veröffentlichten Filmes Marrakesch, Jim Threapleton, und bekam am 12. Oktober 2000 ihr erstes Kind, Tochter Mia Honey Threapleton. Zwei Jahre später ließ sich Winslet wieder von Jim scheiden. 2000 bekam sie den Grammy Award, den wichtigsten Preis der Musik-Industrie, in der Kategorie Best Spoken Word Album for Children für Listen To The Storyteller. Nach ihrem Auftritt in Jane Campions Holy Smoke! (1999) zusammen mit Harvey Keitel spielte Winslet weitere anspruchsvolle Rollen und Charaktere in den Independent-Filmen Quills – Macht der Besessenheit (2000) mit Geoffrey Rush und Enigma – Das Geheimnis (2001) mit Dougray Scott. Nachdem sie 2001 der Figur Belle in der Animations-Verfilmung des Weihnachtsklassikers Christmas Carol: The Movie die Stimme lieh, nahm sie auch gleich für den Soundtrack den Song What If auf und veröffentlichte ihn, um die Verkaufserlöse wohltätigen Einrichtungen zu spenden. Die Single eroberte die britischen Charts auf Position 6 und platzierte sich in mehreren Ländern auf Platz 1. Eine weitere Karriere im Musik-Business lehnte sie ab. Für den Film Iris (2002), in dem sie die Schriftstellerin Iris Murdoch in deren jungen Jahren darstellte, wurde Winslet erneut für den Oscar als beste Nebendarstellerin vorgeschlagen. Auch ihre Film-Kollegen Dudi Dench und Jim Broadbent erhielten Nominierungen für ihre Leistungen in der bewegenden Lebensverfilmung. Bei der Verleihung bekam aber nur Jim Broadbent den Darsteller-Oscar als bester Schauspieler in einer Hauptrolle. Seit dem 24. Mai 2003 ist Kate Winslet mit American Beauty Regisseur Sam Mendes verheiratet. Am 22. Dezember 2003 brachte sie ihren ersten gemeinsamen Sohn Joe Alfie Winslet-Mendes in New York zur Welt. Nach ihrem Auftritt in dem Thriller Das Leben des David Gale (2003) an der Seite von Kevin Spacey und Laura Linney war sie im Jahr 2004 gleich in zwei von Publikum und Kritikern gleichermaßen gelobten Kinofilmen zu sehen. Zum einem neben Johnny Depp und Dustin Hoffmann in dem für die beste Filmmusik mit dem Oscar prämierten Drama Wenn Träume fliegen lernen und zum zweiten neben Jim Carrey und Kirsten Dunst in dem mit dem Oscar für das beste Original-Drehbuch ausgezeichneten Film Vergiss mein nicht! Vergiss mein nicht! bescherte Winslet auch ihre nächste eigene Oscar-Nominierung als beste Hauptdarstellerin. Den Preis erhielt sie zwar auch diesmal nicht, dennoch gelang Kate etwas, was vor ihr noch keine andere Schauspielerin geschafft hat: 4 Oscar-Nominierungen noch vor dem 30. Geburtstag. In den Jahren 2005 und 2006 stand Winslet gleich mit mehreren anderen Schauspielgrößen vor der Kamera. In Romance & Cigarettes (2005) spielte sie mit James Gandolfini, Susan Sarandon und Christopher Walken und in Das Spiel der Macht (2006) mit Sean Penn, Jude Law und – erneut – James Gandolfini. Außerdem lieh sie der Ratte Rita in dem weltweit erfolgreichen Animationsfilm Flutsch und weg! (2006) ihre Stimme. Ende 2006 spielte Winslet in dem für sie erfolgreichsten Film seit Titanic. In der Komödie Liebe braucht keine Ferien von Regisseurin Nancy Meyers spielen Kate Winslet und Cameron Diaz zwei Frauen, die aus Liebeskummer einen Tapetenwechsel brauchen und einfach ihre Häuser und ihre Lebensverhältnisse tauschen. An Winslets und Camerons Seite traten auch Jack Black und Jude Law auf. Ihre 5. Nominierung für einen Oscar erhielt Winslet Anfang 2007 in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin für ihren Film Little Children (2006), in dem sie eine junge Mutter spielt, die zusehen muss, wie ihre Familie zu zerbrechen droht und sich deshalb in die Arme ihres Nachbarn, gespielt von Patrick Wilson, flüchtet. Allerdings musste Winslet sich ihrer britischen Kollegin Helen Mirren geschlagen geben, die mit ihre Darstellung der britischen Königin Elisabeth II in The Queen ohnehin als haushohe Favoritin für den Oscar galt. Trotzdem geht Winslet als jüngste Schauspielerin mit 5 Nominierungen nun endgültig in die Geschichte der Oscars ein. Zehn Jahre nach Titanic standen Kate Winslet und Leonardo Di Caprio 2007 wieder gemeinsam vor der Kamera. In dem Film Revolutionary Road, der auf dem Roman Zeit des Aufbruchs von Richard Yates aus dem Jahre 1961 basiert, spielen die beiden ein Liebespaar. Regie führte Winslets Ehemann Sam Mendes. Zehn Jahre nach Titanic standen Kate Winslet und Leonardo DiCaprio ab April 2007 wieder gemeinsam vor der Kamera von Winslets Ehemann Sam Mendes. In dem Film Zeiten des Aufruhrs, der auf dem gleichnamigen Roman von Richard Yates aus dem Jahre 1961 basiert, spielen die beiden das Ehepaar Wheeler, das sich in den 1950er-Jahren nach Außen glücklich und harmonisch zeigt, dessen Liebe jedoch im Inneren zu verwelken droht. Im selben Jahr war Winslet unter der Regie von Stephen Daldry in der Verfilmung des Bestseller-Romans „Der Vorleser“ von Bernhard Schlink zu sehen, nachdem Nicole Kidman wegen ihrer Schwangerschaft absagte.



Die Filmografie von Kate Winslet


1990: Shrinks (TV-Film)
1991: Dark Season (Fernsehserie)
1992: Get Back (Fernsehserie)
1992: Anglo Saxon Attitudes (TV-Film)
1994: Heavenly Creatures
1995: Knightskater (A Kid in King Arthur's Court)
1995: Sinn und Sinnlichkeit (Sense and Sensibility)
1996: Herzen im Aufruhr (Jude)
1996: Hamlet
1997: Titanic
1998: Marrakesch (Hideous Kinky)
1999: Holy Smoke
2000: Quills – Macht der Besessenheit (Quills)
2001: Enigma – Das Geheimnis (Enigma)
2001: Iris
2001: Eine Weihnachtsgeschichte (Christmas Carol: The Movie) (Stimme)
2002: Das Leben des David Gale (The Life of David Gale)
2003: Plunge: The Movie
2004: Vergiss mein nicht! (Eternal Sunshine of the Spotless Mind)
2004: Wenn Träume fliegen lernen (Finding Neverland)
2005: Romance & Cigarettes
2006: Little Children
2006: Das Spiel der Macht (All the King's Men)
2006: Liebe braucht keine Ferien (The Holiday)
2006: Flutsch und Weg (Flushed Away) (Stimme von Rita)
2006: Little Children
2008: Der Vorleser (The Reader)
2008: Zeiten des Aufruhrs (Revolutionary Road)

 


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