Letzte Updates

HIGHLIGHTS

 
 

KINO TRAILER

 
 

DVD | BD TRAILER

 
 

ARTHOUSE

 
 

ENTERTAINMENT

 
 

SERVICE

 
 

Leonardo DiCaprio in Shutter Island
Leonardo DiCaprio in Shutter Island.
Foto © 2009 Concorde Filmverleih GmbH

Leonardo DiCaprio Biografie


Geburtstag: 11.11.1974

Geburtsort: Los Angeles, Kalifornien

Land: USA

Bereits dreimal wurde der preisgekrönte Schauspieler für einen Oscar® vorgeschlagen. Zuletzt wurde er für seine überzeugende Leistung als frustrierter Angestellter und Ehemann Frank Wheeler in Sam Mendes’ Drama ZEITEN DES AUFRUHRS („Revolutionary Road“, 2008) für einen Golden Globe als „Bester Darsteller“ nominiert.

Seine bislang letzte Oscar®-Nominierung erhielt DiCaprio für Edward Zwicks Drama BLOOD DIAMOND („Blood Diamond“, 2006). Für seine Darstellung eines charismatischen, moralisch integeren Schmugglers wurde er für einen Golden Globe, einen Critic’s Choice Award und einen Screen Actors Guild Award vorgeschlagen. Im gleichen Jahr erhielt er weitere Auszeichnungen für seine Rolle als Undercovercop in DEPARTED - UNTER FEINDEN („The Departed“, 2006), seinem dritten Film für Regisseur Martin Scorsese. Neben Nominierungen für einen Golden Globe sowie für Awards der British Academy of Film and Televison Arts (BAFTA) und der Screen Actors Guild gab es für DiCaprio als Teil des Ensembles eine weitere Nominierung der Screen Actors Guild in der Kategorie „Outstanding Cast Performance“.

Die zweite Oscar®-Nominierung honorierte DiCaprios Leistung in Scorseses hoch gelobtem biografischem Drama AVIATOR („The Aviator“, 2004). Sein Porträt des legendären Milliardärs Howard Hughes brachte ihm außerdem einen Golden Globe in der Kategorie „Best Actor in a Drama“ sowie weitere Nominierungen für einen Critics’ Choice Award und einen BAFTA Award ein.

DiCaprio, der in den letzten Jahren als CIA-Agent auch in Ridley Scotts Drama DER MANN, DER NIEMALS LEBTE („Body of Lies“, 2008) zu sehen war, ist in Hollywood geboren, begann mit 14 Jahren als Schauspieler zu arbeiten. Michael Caton-Jones besetzte ihn 1993 als Tobias Wolff in THIS BOY’S LIFE („This Boy’s Life“, 1993), seiner Adaption von Wolffs Autobiografie, und ermöglichte ihm damit an der Seite von Ellen Barkin und Robert De Niro den Durchbruch. Im gleichen Jahr überzeugte der Jungstar auch als Johnny Depps geistig zurückgebliebener Bruder in Lasse Hallströms Drama GILBERT GRAPE - IRGENDWO IN IOWA („What’s Eating Gilbert Grape“, 1993). Sein Lohn waren erste Oscar®- und Golden-Globe-Nominierungen als „Bester Nebendarsteller“. Weitere Auszeichnungen für diese Rolle waren der National Board of Review Award und der New Generation Award der Los Angeles Film Critics Association. Seine ganze Bandbreite unterstrich DiCaprio 1995 mit drei Hauptrollen in völlig unterschiedlichen Filmen. So spielte er in Sam Raimis Western SCHNELLER ALS DER TOD („The Quick and the Dead“, 1995) an der Seite von Stars wie Sharon Stone, Gene Hackman und Russell Crowe, bekam Kritikerlob für seine Leistung als drogenabhängiger Jim Carroll in Scott Kalverts schockierendem Drama JIM CARROLL – IN DEN STRASSEN VON NEW YORK („The Basketball Diaries“, 1995) und für sein Porträt des wilden pansexuellen Poeten Arthur Rimbaud in Agnieszka Hollands Drama TOTAL ECLIPSE („Total Eclipse“, 1995). Im folgenden Jahr begeisterte er als romantischer Held in Baz Luhrmans moderner Klassiker-Adaption WILLIAM SHAKESPEARES ROMEO & JULIA („William Shakespeare’s Romeo & Juliet“, 1996), wurde für diese Rolle bei den Filmfestpielen von Berlin als „Bester Darsteller“ ausgezeichnet. Darüber hinaus schloss er sich in Jerry Zaks’ Familiendrama MARVINS TÖCHTER („Marvin’s Room“, 1996) einem Star-Ensemble an, dem unter anderem Meryl Streep, Diane Keaton und Robert De Niro angehörten. Zusammen mit seinen prominenten Kollegen wurde DiCaprio für einen Screen Actors Guild Award nominiert.

Weltruhm und eine Golden-Globe-Nominierung folgten für seine Hauptrolle in James Camerons Blockbuster TITANIC („Titanic“, 1997), der alle Kassenrekorde brach, bis heute der kommerziell erfolgreichste Film aller Zeiten blieb und schließlich 11 Oscars® gewann, darunter auch als „Bester Film“. Zu den Filmen, die DiCaprio im Anschluss daran drehte, zählen unter anderem Randall Wallaces Abenteuerfilm DER MANN IN DER EISERNEN MASKE („The Man in the Iron Mask“, 1998), in dem er eine Doppelrolle übernahm, außerdem Danny Boyles Bestsellerverfilmung THE BEACH („The Beach“, 2000), die Komödie CELEBRITY - SCHÖN.REICH.BERÜHMT („Celebrity“, 1998), inszeniert von Woody Allen, Steven Spielbergs Gaunerporträt CATCH ME IF YOU CAN („Catch Me If You Can“, 2002), das ihm eine weitere Nominierung für einen Golden Globe einbrachte, und schließlich auch Martin Scorseses historisches Epos GANGS OF NEW YORK („Gangs of New York“, 2002), mit dem die langjährige Zusammenarbeit von Star-Regisseur und Star-Darsteller begann.

Neben seiner Karriere als Schauspieler, die er nach SHUTTER ISLAND mit Christopher Nolans Thriller INCEPTION (2010) fortsetzt, ist DiCaprio auch für sein großes weltweit gezeigtes Umweltengagement bekannt. Mit der Leonardo DiCaprio Foundation, die er 1998 ins Leben rief, und der später lancierten Website LeonardoDiCaprio.org hat der Schauspieler mit anderen Organisationen zusammengearbeitet, um Umweltbewusstsein zu fördern. Seine Stiftung engagiert sich besonders im Problembereich Erderwärmung, für alternative und erneuerbare Energiequellen sowie für die Erhaltung der biologischen Vielfalt auf der Erde. DiCaprio gehört dem Vorstand des National Ressources Defense Council (NRDC) und der Organisation Global Green USA an. 2007 war er Koautor, Produzent und Sprecher von 11TH HOUR – 5 VOR 12 („The 11th Hour“, 2007), einer hoch gelobten, von Leila Conners Petersen und Nadia Conners inszenierten Dokumentation über den Kollaps des globalen Ökosystems.

Im Frühjahr 2008 schloss sich die Leonardo DiCaprio Foundation der California Community Foundation an, ist jetzt bekannt unter dem Namen The Leonardo DiCaprio Fund at CCF. Die Stiftung setzt sich weiter für die Umwelt ein – sowohl mit aktiven Einsätzen als auch mit finanzieller Hilfe.

Kino-Rollen:

Mit fünf Jahren trat er in der Serie Romper Room erstmals im Fernsehen auf. Ein Künstleragent lehnte es ab, ihn künftig zu vertreten, weil sein Name zu exotisch klang. Er schlug vor, ihn Lenny Williams zu nennen, wozu die Familie jedoch nicht bereit war. Die Schauspielkarriere begann 1990, als er die Rolle des Garry Buckman in der Fernsehversion des Films Parenthood übernahm. Im gleichen Jahr spielte er in der Seifenoper Santa Barbara die Rolle des jungen Mason Capwell. Von 1991 bis 1992 spielte er in der Sitcom Unser lautes Heim den Straßenjungen Luke Brower. Neben zahlreichen Filmen für ein Massenpublikum fiel er auch in Werken auf wie Woody Allens Celebrity oder den die Affäre Arthur Rimbauds mit Paul Verlaine schildernden Film Total Eclipse – Die Affäre von Rimbaud und Verlaine von Agnieszka Holland. Die Rolle des behinderten Jungen Arnie Grape in Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa brachte ihm eine Nominierung als Bester Nebendarsteller für den Oscar ein. Für seine Darstellung des Hollywood-Millionärs Howard Hughes in dem Martin-Scorsese-Film Aviator 2005 wurde DiCaprio in der Kategorie Bester Hauptdarsteller mit dem Golden Globe ausgezeichnet und ebenfalls für den Oscar nominiert. Heute zählt Leonardo DiCaprio zu den bestbezahlten und erfolgreichsten Schauspielern Hollywoods. Für die Rolle in dem Film Catch Me If You Can erhielt er eine Gage in Höhe von 20 Millionen Dollar. Für den Film Titanic hatte er dagegen nur 2,5 Millionen Dollar erhalten. Zur Verleihung des Golden Globe 2007 ist es ihm als erstem Schauspieler in der Geschichte dieses Filmpreises gelungen, für zwei Rollen (Departed – Unter Feinden und Blood Diamond) in einer Kategorie (Bester Hauptdarsteller in einem Drama) nominiert zu werden. Blood Diamond thematisiert den Konflikt um sogenannte Blutdiamanten in Afrika vor dem Hintergrund des Bürgerkriegs in Sierra Leone 1999, für den er 2007 seine dritte Oscar-Nominierung in der Kategorie Bester Hauptdarsteller erhielt. DiCaprio arbeitet regelmäßig mit den renommiertesten Regisseuren in Hollywood zusammen. Erst kürzlich stellte er die Arbeiten zum Südstaaten-Drama Revolutionary Road unter der Regie von Sam Mendes und den CIA-Thriller Body of lies, unter der Regie von Ridley Scott, fertig. Derzeit dreht DiCaprio den Film Ashecliffe bereits zum 4. Mal unter der Regie von Martin Scorsese, den DiCaprio selbst als größten noch lebenden Regisseur bezeichnet. Seit 2007 zählt DiCaprio laut dem amerikanischen Forbes Magazine zu den am besten verdienenden Schauspielern in Hollywood. Zwischen Juni 2007 und Juni 2008 erhielt er Gagen in Höhe von 45 Mio. US-Dollar und rangiert hinter Will Smith (80 Mio. US-Dollar), Johnny Depp (72 Mio. US-Dollar), Eddie Murphy und Mike Myers (je 55 Mio. US-Dollar) auf Platz fünf.

Privatleben:

Er wurde als Sohn eines US-amerikanischen Comicautors mit italienischen Wurzeln und einer deutschen Mutter geboren. Über seinen Vornamen soll entschieden worden sein, als seine schwangere Mutter Irmelin in Italien vor einem Gemälde Leonardo da Vincis stand und der noch ungeborene Sohn gegen die Bauchdecke trat. Seine Eltern trennten sich, als er ein Jahr alt war. 8 Jahre später ließen sie sich scheiden. DiCaprio wuchs im Stadtteil Echo Park von Los Angeles auf und besuchte die John Marshall High School. Seine Großmutter Helene Indenbirken wohnte bis zu ihrem Tod im westfälischen Oer-Erkenschwick, wo er sie ab und zu besuchte. Daher besitzt DiCaprio auch deutsche Sprachkenntnisse. DiCaprio setzt sich für den Umweltschutz und gegen die globale Erwärmung ein. Ausdruck seines Engagements ist der von ihm erzählte und mitgeschriebene Dokumentarfilm The 11th Hour über die vielfältigen Umweltkrisen, denen sich die Erde derzeit gegenübersieht. Bei den US-Präsidentschaftswahlen 2004 und 2008 unterstützte er jeweils den Kandidaten der demokratischen Partei.

Deutsche Synchronstimme:

Gerrit Schmidt-Foß, Florian Bauer



Die Filmografie von Leonardo DiCaprio


1990: ... Eltern sein dagegen sehr / Eine Wahnsinnsfamilie (Parenthood), Fernsehserie
1990: Lassie (The New Lassie), Fernsehserie
1990: California Clan (Santa Barbara), Fernsehserie
1991: Roseanne (Fernsehserie)
1991: Critters 3 – Die Kuschelkiller kommen
1991–92: Unser lautes Heim (Growing Pains), Fernsehserie
1992: Poison Ivy – Die tödliche Umarmung
1993: This Boy’s Life – Die Geschichte einer Jugend
1993: Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa (What’s Eating Gilbert Grape)
1994: The Foot Shooting Party (Kurzfilm)
1995: Hundert und eine Nacht (Les cent et une nuits de Simon Cinéma)
1995: Schneller als der Tod (The Quick and the Dead)
1995: Jim Carroll – In den Straßen von New York (The Basketball Diaries)
1995: Total Eclipse – Die Affäre von Rimbaud und Verlaine
1996: William Shakespeares Romeo + Julia (Romeo + Juliet)
1996: Marvins Töchter (Marvin’s Room)
1997: Titanic
1998: Der Mann in der eisernen Maske (The Man in the Iron Mask)
1998: Celebrity – Schön, reich, berühmt
2000: The Beach
2001: Don’s Plum
2002: Gangs of New York
2002: Catch Me If You Can – Mein Leben auf der Flucht
2004: Aviator
2006: Departed – Unter Feinden
2006: Blood Diamond
2007: 11th Hour – 5 vor 12 (Dokumentarfilm),
2008: Der Mann, der niemals lebte (Body of Lies)
2008: Zeiten des Aufruhrs (Revolutionary Road)
2010: Shutter Island
















 
 
 
 
Letzte Updates | Kino Vorschau | Kino Neustarts | D Top 10 | US Top 10 | Kino Highlights | A-Z | Filmstarts | DVD Vorschau | DVD Neustarts | DVD Top 10 | Arthouse Highlights | Arthouse Top 10 | TV Tipps | Games | Nachrichten | Starportraits | Gewinnspiel | Archiv | Newsletter | Impressum | Krasse iPhone Apps