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 Sigourney Weaver in Avatar

Sigourney Weaver Biografie


Geburtstag: 08.10.1949

Geburtsort: New York City

Land: USA

Im Laufe ihrer Karriere hat Sigourney Weaver viele unvergessliche Charaktere mit Leben erfüllt, in dramatischen und komischen Rollen, darunter Ellen Ripley in ALIENS („Aliens - Die Rückkehr“, 1986) und Dian Fossey in GORILLAS IN THE MIST („Gorillas im Nebel“, 1988). Vielfach ausgezeichnet und immer wieder ihr Publikum fesselnd, gilt sie als eine der angesehensten Schauspielerinnen des Films und auch der Bühne.

Zur Schule ging Weaver an ihrem Geburtsort New York. Ihre akademische Fortbildung machte sie in Kalifornien, mit einem Abschluss an der Stanford University, sowie an der Ostküste mit einem Master-Abschluss an der Yale School of Drama. Ihr erstes Engagement als professionelle Schauspielerin fand sie als zweite Besetzung in Sir John Gielguds Aufführung von William Somerset Maughams Komödie „The Constant Wife“ („Finden Sie, dass Constance sich richtig verhält?“), in der Ingrid Bergman die Hauptrolle übernahm.

Ihre erste Filmhauptrolle ermöglichte ihr Ridley Scott, der sie für seinen Sci-Fi-Klassiker ALIEN („Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“, 1979) verpflichtete. Für James Cameron spielte Weaver die Kultrolle der Ellen Ripley erneut, wurde für ihre Darstellung in ALIENS („Aliens - Die Rückkehr“, 1986) als „Beste Hauptdarstellerin“ für den Oscar® und auch für einen Golden Globe nominiert. Auch für David Finchers ALIEN 3 („Alien 3“, 1992) stand sie erneut in dieser Rolle vor der Kamera, produzierte den Film auch mit, und verkörperte Ripley ein letztes Mal in Jean-Pierre Jeunets ALIEN RESURRECTION („Alien - Die Wiedergeburt“, 1997).

Nach ihrem großen Erfolg in James Camerons ALIENS war Weaver hintereinander in drei Hitfilmen zu sehen. Ihre darstellerischen Leistungen als Primatologin Dian Fossey in Michael Apteds Drama GORILLAS IN THE MIST („Gorillas im Nebel“, 1988) sowie als intrigante Bürochefin in Mike Nichols’ Komödie WORKING GIRL („Die Waffen der Frauen“, 1988) wurden mit zwei weiteren Oscar®-Nominierungen sowie mit zwei Golden Globes honoriert. Darüber hinaus war Weaver mit Ivan Reitmans Komödie GHOSTBUSTERS II („Ghostbusters II“, 1989) in einem echten Fantasy-Blockbuster zu sehen.

Zu ihren weiteren wichtigen Filmen zählen COPYCAT („Copykill“, 1995), Paul Rudnicks Komödie JEFFREY („Jeffrey“, 1995), Roman Polanskis packende Bühnenadaption DEATH AND THE MAIDEN („Der Tod und das Mädchen“, 1994), Bob Swaims Krimi HALF MOON STREET („Half Moon Street“, 1986) mit Michael Caine, Ridley Scotts Breitwandabenteuer 1492 („1492-Die Eroberung des Paradieses“, 1992), Daniel Vignes ebenfalls mit Gérard Depardieu besetzte Romantikkomödie UNE FEMME OU DEUX („Eine Frau zum Verlieben“, 1985), Peter Yates’ Thriller EYEWITNESS („Der Augenzeuge“, 1981) mit William Hurt, sowie der für den amerikanischen Kabelsender Showtime realisierte Märchenfilm „Snow White“ („Schneewittchen“) – frei nach der klassischen Vorlage der Gebrüder Grimm.

In Ang Lees hoch gelobtem Vorstadtdrama THE ICE STORM („Der Eissturm“, 1997) spielte Weaver an der Seite von Joan Allen, Elijah Wood und Christina Ricci Kevin Klines unterkühlte Nachbarin, erhielt für diese Leistung in der Kategorie „Beste Nebendarstellerin“ einen Award der British Academy of Film and Television Arts (BAFTA) sowie Nominierungen für den Golden Globe und den Award der Screen Actors Guild. Ähnlich fesselte sie zwei Jahre später mit ihrer Hauptrolle in Scott Elliotts bewegendem Drama A MAP OF THE WORLD („A Map of The World“, 1999). Für ihre Darstellung in dieser Adaption von Jane Hamiltons gleichnamigem Roman wurde ihr erneut Kritikerlob und eine Golden-Globe-Nominierung zuteil. Dass sie auch in komischen Rollen das Publikum begeistern konnte, bewies Weaver erneut in Dean Parisots Science-Fiction-Parodie GALAXY QUEST („Galaxy Quest-Planlos durchs Weltall“, 1999). Der in weiteren Rollen mit Tim Allen und Alan Rickman besetzte Film war 1999 in den USA einer der großen Hits der Weihnachtssaison. Mit David Mirkins Gaunerkomödie HEARTBREAKERS („Heartbreakers-Achtung: scharfe Kurven!“, 2001) landete sie an der Seite von Gene Hackman und in der Rolle von Jennifer Love Hewitts Mutter einen weiteren Hit.

Diesem folgte Andrew Davis’ Erfolgskomödie HOLES („Das Geheimnis von Green Lake“, 2003) – mit Weaver als kaltherziger und rothaariger Lageraufseherin, nachdem sie zuvor mit Anthony LaPaglia in der Bühnenadaption THE GUYS („The Guys“, 2002), inszeniert von ihrem Ehemann Jim Simpson, beeindruckt hatte. Schließlich gehörte Weaver zu den Bewohnern von M. Night Shyamalans Thriller THE VILLAGE („The Village-Das Dorf“, 2004) und erhielt für ihre Darstellung von Emile Hirschs unorthodoxer Mutter in IMAGINARY HEROES („Imaginary Heroes“, 2004), geschrieben und inszeniert von Dan Harris, beste Kritiken.

Darüber hinaus überzeugte sie in Weltpremieren von zwei A.R. Gurney-Stücken – am New Yorker Playwrights Horizons in „Crazy Mary“ und am Flea Theater in „Mrs. Farnsworth“. Schließlich spielte sie an der Seite von Liev Schreiber eine Hauptrolle in Neil LaButes „The Mercy Seat“ und in Anne Nelsons „The Guys“, das Jim Simpson am Flea Theater inszenierte. Im Mittelpunkt dieses Dramas steht ein Feuerwehrhauptmann, der sich mit den emotionalen Nachwirkungen der Attentate vom 11. September auseinandersetzen muss.

Zu den Weavers weiteren Filmen zählen in den letzten Jahren Douglas McGraths biografisches Drama INFAMOUS („Kaltes Blut – Auf den Spuren von Truman Capote“, 2006), mit Toby Jones und Sandra Bullock, außerdem Jake Kasdans Satire THE TV SET („The TV Set“, 2006), Marc Evans’, mit Alan Rickman besetztes Drama SNOW CAKE („Snow Cake“, 2005), David Auburns Drama THE GIRL IN THE PARK („The Girl in the Park“, 2007), mit Kate Bosworth, Pete Travis’, mit Dennis Quaid und Forest Whitaker besetzter Thriller VANTAGE POINT („8 Blickwinkel“, 2008) und Michael McCullers’ Komödie BABY MAMA („Baby Mama“, 2008), die sie mit den Starkomödiantinnen Tina Fey und Amy Poehler vor die Kamera führte.

Privatleben:

Ihr Vater war in den fünfziger Jahren Präsident des NBC Television Network, ihre Mutter ist die britische Schauspielerin Elizabeth Inglis. Als Jugendliche wählte sie den Namen Sigourney nach einer Nebenfigur (Mrs. Sigourney Howard) aus F. Scott Fitzgeralds Roman Der große Gatsby. Der französische Schriftsteller Jean Carrière schrieb eine essayistische Biographie über sie



Die Filmografie von Sigourney Weaver


1976: Somerset (Fernsehserie)
1977: Der Stadtneurotiker (Annie Hall)
1978: Madman
1979: Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt (Alien)
1979: 3 By Cheever / The Sorrows Of Gin (Fernsehfilm)
1979: 3 By Cheever / O Youth And Beauty (Fernsehfilm)
1981: Der Augenzeuge (Eyewitness)
1982: Ein Jahr in der Hölle (The Year of Living Dangerously)
1983: Das Bombengeschäft (Deal of the Century)
1984: Ghostbusters – Die Geisterjäger (Ghostbusters)
1985: Eine Frau zum Verlieben (Une Femme ou Deux)
1986: Aliens – Die Rückkehr (Aliens)
1986: Half Moon Street
1988: Die Waffen der Frauen (Working Girl)
1988: Gorillas im Nebel (Gorillas in the Mist: The Story of Dian Fossey)
1989: Ghostbusters II
1989: Frames From The Edge
1992: Alien 3 (Alien³)
1992: 1492 – Die Eroberung des Paradieses (1492: Conquest of Paradise)
1993: Dave
1994: Der Tod und das Mädchen (Death and the Maiden)
1995: Jeffrey
1995: Copykill (Copycat)
1997: Der Eissturm (The Ice Storm)
1997: Alien – Die Wiedergeburt (Alien: Resurrection)
1997: Schneewittchen ( Snow White: A Tale of Terror)
1999: Unschuldig verfolgt (A Map of the World)
1999: Get Bruce
1999: Galaxy Quest – Planlos durchs Weltall (Galaxy Quest)
2000: Cuba libre - Dümmer als die CIA erlaubt (Company Man)
2001: Heartbreakers
2002: Alle lieben Oscar (Tadpole)
2002: The Guys
2003: Das Geheimnis von Green Lake (Holes)
2004: The Village – Das Dorf (The Village)
2004: Imaginary Heroes
2005: Snow Cake
2006: Kaltes Blut – Auf den Spuren von Truman Capote (Infamous)
2006: The TV Set
2007: Es war k'einmal im Märchenland (Stimme) (Happily N'Ever After)
2007: The Girl in the Park
2008: 8 Blickwinkel (Vantage Point)
2008: Abgedreht (Be Kind Rewind)
2008: Baby Mama
2009: Avatar – Aufbruch nach Pandora (Avatar)
2009: Prayers for Bobby

 


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