
Susan Sarandon Biografie
Geburtstag: 04.10.1946
Geburtsort: New York
Land: USA
Kino-Rollen:
Durch Chris Sarandon kam sie 1970 zum Film, beide wurden für den Film Joe (Regie: John G. Avildsen, mit Peter Boyle) gecastet. Während ihr Ehemann durchfiel, wurde sie für eine Hauptrolle besetzt. Sie drehte anschließend während ihres Studiums in Washington D. C. kleinere Parts für das Fernsehen. 1975 war sie neben dem aufgehenden Star Robert Redford in Tollkühne Flieger zu sehen und hatte ihren ersten großen Erfolg mit dem Kultfilm Rocky Horror Picture Show, in dem sie die Janet Weiss spielte. Im Drama Pretty Baby (von Louis Malle) überzeugte sie als Mutter einer Prostituierten (dargestellt von Brooke Shields). Kurz darauf arbeitete sie erneut mit Louis Malle zusammen und wurde für ihre Rolle als Bedienung in dessen Atlantic City, USA für einen Oscar nominiert. Neben der guten beruflichen Zusammenarbeit kamen sie sich auch privat näher, so ließ sie sich 1979 von ihrem Ehemann Chris Sarandon scheiden. Im Jahre 1983 konnte man sie neben Catherine Deneuve in dem Horrorfilm Begierde sehen, bevor ihr eine Hauptrolle neben Jack Nicholson und Michelle Pfeiffer in dem Film Die Hexen von Eastwick zum endgültigen Karrieredurchbruch verhalf. Bei ihrem nächsten Filmprojekt, Bull Durham, lernte sie 1988 ihren Filmpartner Tim Robbins kennen und lieben und ist seither mit diesem zusammen. 1991 war Susan Sarandon gemeinsam mit Geena Davis in Thelma und Louise zu sehen und wurde für ihre Rolle (einer kriminell gewordenen Bedienung) für einen Oscar nominiert. Im Jahr darauf musste sie erneut um diese Auszeichnung bangen, nachdem sie in dem berührenden Film Lorenzos Öl als treusorgende Mutter überzeugt hatte. In der Regiearbeit Dead Man Walking ihres langjährigen Lebensgefährten Tim Robbins, mit dem sie ein starkes liberales politisches und soziales Engagement verbindet, stand sie neben Sean Penn vor der Kamera und wurde dafür mit einem Oscar für ihre Rolle als Nonne belohnt.
Privatleben:
Nach ihrer Schulausbildung schrieb sich Susan Sarandon an die Catholic University in Washington D. C. ein und belegte u. a. die Fächer Drama, Englisch und militärische Strategien. Das Geld für das Studium erarbeitete sie sich durch Jobs als Sekretärin, Putzfrau und Model. Eigentlich hatte sie recht wenig für die Schauspielerei übrig, nahm aber dennoch 1964 an einer Theateraufführung teil, wobei sie den frischen Absolventen Chris Sarandon kennen lernte, den sie im September 1967 heiratete. Sarandon ist Mutter dreier Kinder: der Schauspielerin Eva Amurri aus der Beziehung mit Franco Amurri und der Söhne John Henry und Miles aus der Beziehung mit Tim Robbins. 1999 protestierte sie gegen rassistische Fahndungsmethoden der New Yorker Polizei. Anlass war der Tod Amadou Diallo, der von einer Spezialeinheit erschossen wurde. Im Dezember 2000 unterstützte Susan Sarandon neben weiteren Prominenten auf einer Demo vor dem UNO-Hauptquartier die Gegner der Giftspritze und des elektrischen Stuhls. Bei der Beteiligung an einer Demonstration gegen das Vorgehen der Polizei wurde sie verhaftet. Im Jahre 2003 trat sie im Werbespot Love is Love is Love auf, welcher für die Akzeptanz von Schwulen, Lesben und Transgender warb und 2005 war sie die Präsentatorin des elften Live-8-Konzerts in Edinburgh. Bei der Eröffnungsfeier der XX. Olympischen Winterspiele trug die bekennende Pazifistin gemeinsam mit sieben weiteren Frauen, darunter der chilenischen Schriftstellerin Isabel Allende und die Friedensnobelpreis-Trägerin Wangari Muta Maathai, die Olympische Flagge ins Olympia-Stadion von Turin.
Deutsche Synchronstimme:
Kerstin Sanders-Dornseif, Gisela Fritsch
Die Filmografie von Susan Sarandon
1970: Joe – Rache für Amerika (Joe) – Regie: John G. Avildsen (mit Peter Boyle)
1972: Lady Liberty – Regie: Mario Monicelli (mit Sophia Loren)
1974: Extrablatt (The Front Page)
1974: Aus Liebe zu Molly (Lovin’ Molly) – Regie: Sidney Lumet (mit Anthony Perkins)
1974: The Last of the Belles – Regie: George Schaefer (mit Richard Chamberlain)
1975: Rocky Horror Picture Show
1975: Tollkühne Flieger (The Great Waldo Pepper) – Regie: George Roy Hill (mit Robert Redford)
1976: Geheimnis der Libelle (Dragonfly) – Regie: Gilbert Cates (mit Beau Bridges)
1977: Jenseits von Mitternacht (The Other Side of Midnight) – Regie: Charles Jarrott (mit John Beck und Raf Vallone)
1978: Pretty Baby
1978: König der Zigeuner (King of the Gypsies) – Regie: Frank Pierson (mit Sterling Hayden und Shelley Winters)
1980: Atlantic City, USA – Regie: Louis Malle (mit Burt Lancaster und Michel Piccoli)
1979: Fast wie im siebten Himmel (Something short of paradise) – Regie: David Helpern jr.
1980: Ein Walzer vor dem Frühstück (Loving Couples) – Regie: Jack Smight (mit James Coburn, Shirley MacLaine)
1982: Der Sturm (Tempest) – Regie: Paul Mazursky (mit John Cassavetes, Gena Rowlands und Vittorio Gassman)
1983: Begierde (The Hunger)
1984: Biete Mutter – suche Vater (The Buddy System)
1984: Anno Domini (A.D.) – Regie: Stuart Cooper (mit James Mason)
1985: Tödliche Beziehungen (Compromising Positions) – Regie: Frank Perry (mit Raul Julia)
1987: Die Hexen von Eastwick (The Witches of Eastwick)
1988: Annies Männer (Bull Durham)
1988: Hell Zone – Im Vorhof zur Hölle (Woman of Valor) – Regie: Buzz Kulik
1988: Sweethearts Dance – Liebe ist mehr als ein Wort (Sweet Heart’s Dance) – Regie: Robert Greenwald (mit Don Johnson)
1988: Im Zeichen der Jungfrau (January Man)
1989: Weiße Zeit der Dürre (A Dry White Season) – Regie: Euzhan Palcy (mit Donald Sutherland und Jürgen Prochnow)
1990: Frühstück bei ihr (White Palace)
1991: Thelma & Louise (Thelma & Louise)
1992: Bob Roberts (Bob Roberts) – Regie: Tim Robbins (mit Tim Robbins)
1992: Light Sleeper (Light Sleeper)
1992: Lorenzos Öl (Lorenzo’s Oil)
1994: Safe Passage (Safe Passage) – Regie: Robert Allan Ackerman (mit Sam Shepard)
1994: Der Klient (The Client)
1994: Betty und ihre Schwestern (Little Women)
1995: Dead Man Walking
1996: James und der Riesenpfirsich
1998: Illuminata (Illuminata) – Regie: John Turturro (mit Christopher Walken)
1998: Im Zwielicht (Twilight)
1998: Seite an Seite (Stepmom)
1999: Das schwankende Schiff (Cradle Will Rock) – Regie: Tim Robbins (mit Bill Murray und Vanessa Redgrave)
1999: Überall, nur nicht hier (Anywhere but Here)
1999: Earthly Possessions – Regie: James Lapine mit Stephen Dorff
2000: Joe Goulds Geheimnis (Joe Gould's Secret) – Regie: Stanley Tucci (mit Ian Holm)
2002: Groupies Forever (The Banger Sisters)
2002: Moonlight Mile (Moonlight Mile)
2002: Igby (Igby Goes Down)
2003: Children of Dune (Children of Dune)
2003: Gefangen im ewigen Eis – Die Geschichte der Dr. Jerri Nielsen (Ice Bound) - Regie: Roger Spottiswoode (mit Aidan Devine)
2004: Darf ich bitten? (Shall We Dance?)
2004: Alfie (Alfie)
2004: Noel (Noel) – Regie: Chazz Palminteri (mit Penélope Cruz, Alan Arkin)
2005: Romance & Cigarettes
2005: Elizabethtown
2005: als sie selber in Die Simpsons (HABF07)
2006: Unwiderstehlich (Irresistable)
2007: Im Tal von Elah (In the Valley of Elah)
2007: Emotional Arithmetic – Regie: Paolo Barzman
2007: Verwünscht (Enchanted)
2007: Bernard and Doris
2007: Mr. Woodcock
2008: Speed Racer


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