Til Schweiger Biografie
Geburtstag: 19.12.1963
Geburtsort: Freiburg im Breisgau
Land: Deutschland
Kino-Rollen:
Schweigers Karriere abseits der Bühne begann als Synchronsprecher, ehe er als Jo Zenker in der Lindenstraße besetzt wurde. Seine erste Hauptrolle im Film spielte er 1991 als Opel-Manta-Anhänger Bertie in der Ruhrpott-Komödie Manta, Manta. Kaum ein Jahr später erhielt er für die Darstellung eines Boxers in Ebbie’s Bluff den Max-Ophüls-Preis als bester Nachwuchsdarsteller. Einem breiten Publikum wurde Til Schweiger mit der Komödie Der bewegte Mann bekannt. Für diesen Film wurde er - wie bereits bei Lindenstraße und Manta, Manta - von Horst D. Scheel besetzt. In dem US-amerikanischen Kriminalfilm Judas Kiss spielte er den Entführer Ruben Rubensbauer (neben Alan Rickman, Emma Thompson, Greg Wise). In dem Erfolgsstreifen Männerpension (1996) spielt Schweiger einen Knacki namens Steinbock, der durch seine harte Machotour auffällt. 1996 gründete Til Schweiger zusammen mit Thomas Zickler und André Hennicke die Produktionsfirma Mr. Brown Entertainment (Namensgebung inspiriert durch Quentin Tarantinos Film 'Reservoir Dogs') und trat zum ersten Mal mit dem Film Knockin’ on Heaven’s Door als Produzent in Erscheinung. Mit der Liebeskomödie Barfuss, die am 30. März 2005 in die deutschen Kinos kam, bewies er sein vielseitiges Talent: er schrieb das Drehbuch, führte Regie, produzierte und schnitt den Film und übernahm zudem die männliche Hauptrolle des Nick Keller. Am 1. Dezember 2005 wurde Barfuss mit dem Bambi prämiert. In seinem im Dezember 2007 erschienenen Kinofilm Keinohrhasen stand Schweiger erstmals mit seinen vier Kindern Valentin Florian, Luna Marie, Lilli Camille und Emma Tiger vor der Kamera. Daneben schrieb er auch das Drehbuch, führte Regie und produzierte den Film. Der Film Inglourious Basterds von Quentin Tarantino, in dem neben Til Schweiger auch andere deutsche Schauspieler Rollen übernahmen, lief mit großen Erfolg bei den Filmfestspielen in Cannes 2009. Im Dezember 2009 startete die Fortsetzung zu Keinohrhasen in den Kinos: Zweiohrküken.
Privatleben:
Seit dem 19. Juni 1995 war Til Schweiger mit dem amerikanischen Ex-Model Dana Schweiger (geborene Carlson) verheiratet, allerdings gaben sie am 21. November 2005 ihre Trennung bekannt. Das Paar hat vier Kinde. Die Familie lebte bis 2004 in den USA, bevor sie in eine alte Villa im englischen Landhausstil nach Hamburg-Niendorf umzog. Heute lebt Schweiger in Berlin und pendelt regelmäßig nach Hamburg zu seinen Kindern.
Die Filmografie von Til Schweiger
1990–1992: Lindenstraße
1991: Manta, Manta
1993: Ebbies Bluff
1994: Der bewegte Mann
1994: Die Kommissarin
1995: Bunte Hunde
1996: Männerpension mit Heike Makatsch
1996: Das Superweib mit Veronica Ferres, nach dem Roman von Hera Lind
1996: Adrenalin
1996: Das Mädchen Rosemarie
1996: Die Halbstarken
1997: Bastard
1997: Knockin’ on Heaven’s Door mit Jan Josef Liefers und Moritz Bleibtreu
1998: SLC Punk!
1998: Die Ersatzkiller (The Replacement Killers) mit Mira Sorvino und Chow Yun-Fat
1998: Der Eisbär
1998: Judas Kiss mit Alan Rickman, Emma Thompson, Hal Holbrook, Greg Wise
1999: Bang Boom Bang – Ein todsicheres Ding
1999: Der große Bagarozy
2000: Jetzt oder nie – Zeit ist Geld
2001: Driven mit Sylvester Stallone und Burt Reynolds
2001: Was tun, wenn's brennt? mit Martin Feifel, Sebastian Blomberg, Nadja Uhl, Matthias Matschke, Doris Schretzmayer und Klaus Löwitsch
2001: Auf Herz und Nieren
2001: Investigating Sex
2003: Joe & Max mit Peta Wilson
2003: Lara Croft: Tomb Raider - Die Wiege des Lebens mit Angelina Jolie
2004: U-Boat: In feindlicher Hand mit Thomas Kretschmann
2004: (T)Raumschiff Surprise – Periode 1 mit Sky du Mont, Anton Figl, Hans Peter Hallwachs, Michael Herbig
2004: Agnes und seine Brüder mit Moritz Bleibtreu, Marie Zielcke, Martin Semmelrogge, Katja Riemann
2004: King Arthur als Sachsenfürst Cynric mit Keira Knightley und Clive Owen
2004: Die Daltons gegen Lucky Luke
2005: Barfuss (auch Regie, Produktion, Co-Autor und Cut) mit Johanna Wokalek.
2005: Deuce Bigalow: European Gigolo mit Rob Schneider
2005: No Snow
2006: Wo ist Fred!? mit Alexandra Maria Lara und Jürgen Vogel
2006: One Way
2007: Der Bodyguard – Für das Leben des Feindes (Body Armour)
2007: Video Kings mit Wotan Wilke Möhring, Bela B. Felsenheimer, Henni Nachtsheim und Gerd Knebel
2007: Keinohrhasen
2008: Der Rote Baron
2008: Far Cry als Jack Carver
2008: Ein 1/2 Ritter - Auf Der Suche Nach Der Hinreissenden Herzlinde
2009: Phantomschmerz
2009: Inglourious Basterds
2009: Männerherzen
2009: Zweiohrküken


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