
Tom Cruise Biografie
Geburtstag: 03.07.1962
Geburtsort: Syracuse, New York
Land: USA
Kino-Rollen:
1981 gab er in Endlose Liebe sein Leinwanddebüt. Im gleichen Jahr stand er für Die Kadetten von Bunker Hill gemeinsam mit George C. Scott und Sean Penn vor der Kamera. 1983 wirkte er in Francis Ford Coppolas Die Outsider und der Komödie Lockere Geschäfte mit. Seine erste bedeutende Hauptrolle spielte er in Ridley Scotts kultigem Fantasy-Epos Legende (1985). Der große Durchbruch gelang Cruise 1986 mit dem Fliegerfilm Top Gun, der weltweit mehr als 340 Millionen Dollar einspielte und ihn zum erfolgreichsten Schauspieler seiner Generation machte. Die Farbe des Geldes und Cocktail festigten in den Folgejahren seinen Ruf als Publikumsliebling. 1987 heiratete er die Schauspielerin Mimi Rogers, von der er sich 1990 scheiden ließ. 1988 war Cruise neben Dustin Hoffman in Barry Levinsons Drama Rain Man zu sehen. Der Film war 1989 für acht Oscars nominiert und gewann in den Kategorien Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller und Bestes Originaldrehbuch. Im Jahr darauf erhielt er für die Rolle eines gelähmten Vietnam-Veteranen in Geboren am 4. Juli eine Oscar-Nominierung und einen Golden Globe. Mit seinen Rollen in Die Farbe des Geldes, Rain Man und Geboren am 4. Juli gelang ihm die Etablierung als ernsthafter Schauspieler. Am Set des Actionfilms Tage des Donners lernte er 1990 Nicole Kidman kennen, die er nach seiner Scheidung heiratete. In den Jahren 1992 bis 1996 stellte Cruise einen Rekord auf, als er mit Eine Frage der Ehre, Die Firma, Interview mit einem Vampir, Mission: Impossible und Jerry Maguire – Spiel des Lebens nacheinander fünf Filme drehte, die in den USA jeweils über 100 Millionen Dollar einspielten. Das war zuvor noch keinem anderen Schauspieler gelungen. Während Interview mit einem Vampir in den Kinos lief, gab es Versuche, Cruise als homosexuell zu diffamieren – die Ehe mit Nicole Kidman sei arrangiert. Unbeeindruckt davon arbeitete Cruise 1999 mit der Regie-Legende Stanley Kubrick und seiner Frau Nicole Kidman für Eyes Wide Shut zusammen. Ein Jahr später erhielt er für den Independentfilm Magnolia seine dritte Oscar-Nominierung als Bester Nebendarsteller. Tom Cruise verkörpert den deutschen Widerstandskämpfer Claus Schenk Graf von Stauffenberg im kommenden Kinofilm mit dem aktuellen Arbeitstitel Rubicon (zuvor Valkyrie genannt, abgeleitet von der Operation Walküre). Der älteste Sohn des Hitler-Attentäters, Generalmajor a.D. Berthold Maria Schenk Graf von Stauffenberg hat im Juni 2007 Cruise aufgefordert, auf die Darstellung des Widerstandskämpfers in einem Film zu verzichten. Stauffenberg widerstrebt die Mitgliedschaft von Cruise bei Scientology.
Privatleben:
Tom Cruise wuchs gemeinsam mit drei Schwestern in ärmlichen Verhältnissen auf. Seine Kindheit war geprägt durch die ständigen Umzüge seiner Eltern Thomas und Mary, die keinen festen Wohnsitz besaßen. Nach deren Scheidung lebte Cruise bei seiner Mutter und ihrem neuen Ehemann in Glen Ridge, New Jersey. Bis dahin hatte er bereits über 15 verschiedene Schulen in den USA und Kanada besucht. Im Alter von 14 Jahren beschloss er für kurze Zeit, katholischer Priester zu werden und lebte ein Jahr in einem Priesterseminar der Franziskaner. Sein Interesse galt vor allem dem Sport und der Schauspielerei. In der Schule war er in der Ringermannschaft, doch nach einer Knieverletzung wurde er ausgemustert und beschloss, Schauspieler zu werden. Mit 18 Jahren ging er nach New York, wo er die Neighbourhood Playhouse School of Theater besuchte. Dort lernte er seinen Förderer, den renommierten Schauspiellehrer Sanford Meisner kennen. Im Februar 2001 verkündeten Cruise und Kidman die Trennung, und Cruise reichte die Scheidung ein, die im August des gleichen Jahres vollzogen wurde, wobei beide zusammen das Sorgerecht für die beiden adoptierten Kinder behielten. Cruise begann im gleichen Jahr eine Beziehung mit Penélope Cruz, die er bei den Dreharbeiten zu Vanilla Sky kennengelernt hatte. Anfang 2004 trennten sich Cruise und Cruz, ihre Nachfolgerin wurde im April 2005 die Schauspielerin Katie Holmes. Trotz seines in der Öffentlichkeit und der Presse viel diskutierten Privatlebens konnte Cruise weitere Kinoerfolge verbuchen. Zu seinen jüngeren Erfolgen zählen die Filme Minority Report, Last Samurai, Collateral und Krieg der Welten. Mission: Impossible III kletterte zwar an die Spitze der Kinokassen in den USA und Deutschland, blieb jedoch bezüglich der Einnahmen weit hinter den Erwartungen zurück. Dies löste Spekulationen aus, Cruise hätte durch sein öffentliches Auftreten während der Beziehung zu Holmes und ihrer Schwangerschaft zahlreiche, gerade weibliche Fans abgeschreckt. Am 18. April 2006 brachte Holmes, nach Angaben eines Pressesprechers von Cruise, das erste gemeinsame Kind, eine Tochter namens Suri, in Los Angeles zur Welt. Der Schauspieler Jamie Foxx, Filmpartner von Cruise in Collateral, sei Patenonkel der Kleinen geworden. Es folgte eine Zeit, in der er sich in der Öffentlichkeit für Scientology einsetzte, sowie gegen Medikamente zur Behandlung von Depressionen und ADHD. Ende August 2006 wurde bekannt, dass Paramount Pictures aufgrund seines Verhaltens nach 14 Jahren der Zusammenarbeit den Vertrag mit Tom Cruise nicht verlängern würde. Zwei Monate später jedoch wurden Cruise und seine langjährige Geschäftspartnerin Paula Wagner mit der Führung des zwischenzeitlich stillgelegten Filmstudios United Artists (UA) beauftragt. Während der Schauspieler und Produzent pro Jahr an bis zu vier Filmen des Unternehmens mitwirken soll, wird Wagner die UA als Geschäftsführerin leiten.
Die Filmografie von Tom Cruise
1981 - Endlose Liebe (Endless Love)
1981 - Die Kadetten von Bunker Hill (Taps)
1983 - Die Outsider (The Outsiders)
1983 - Die Aufreißer von der High School (Losin' It)
1983 - Lockere Geschäfte (Risky Business)
1983 - Der richtige Dreh (All the Right Moves)
1985 - Legende (Legend)
1986 - Top Gun
1986 - Die Farbe des Geldes (The Color of Money)
1988 - Cocktail
1988 - Rain Man
1989 - Geboren am 4. Juli (Born on the Fourth of July)
1990 - Tage des Donners (Days of Thunder)
1992 - In einem fernen Land (Far and Away)
1992 - Eine Frage der Ehre (A Few Good Men)
1993 - Die Firma (The Firm)
1994 - Interview mit einem Vampir (Interview with the Vampire: The Vampire Chronicles)
1996 - Mission: Impossible
1996 - Jerry Maguire - Spiel des Lebens (Jerry Maguire)
1998 - Grenzenlos (Without Limits)
1999 - Eyes Wide Shut
1999 - Magnolia
2000 - Mission: Impossible II
2001 - Vanilla Sky
2002 - Austin Powers in Goldständer (Austin Powers in Goldmember)
2002 - Minority Report
2003 - Last Samurai (The Last Samurai)
2004 - Collateral
2005 - Krieg der Welten (War of the Worlds)
2006 - Mission: Impossible III
2007 - Von Löwen und Lämmern (Lions for Lambs)
2008 - Tropic Thunder
2008 - Operation Walküre – Das Stauffenberg-Attentat (Valkyrie)


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