
Will Smith Biografie
Geburtstag: 25.09.1968
Geburtsort: Philadelphia, Pennsylvania
Land: USA
Kino-Rollen:
Seit seinem 12. Lebensjahr betätigte er sich als Rapper, was ihm bald wesentlich mehr Spaß als die Schule machte. Vorerst arbeitete er als DJ in verschiedenen Clubs in West-Philadelphia. Auf einer Party lernte er Jeff Townes kennen. Mit ihm spielte er einige Alben unter dem Namen DJ Jazzy Jeff & The Fresh Prince ein. Mit ihm gewann er den ersten Hip-Hop-Grammy überhaupt für den gemeinsamen Song Parents Just Don't Understand. Einen weiteren Grammy erhielt das Duo für Summertime; sie verdienten damit genug Geld, um sich durch ihre Unerfahrenheit Ärger mit dem Finanzamt zu bescheren. Smith gab am Anfang seiner Karriere viel Geld aus und zahlte zu wenig Einkommenssteuer. Die US-Steuerbehörde verhängte schließlich eine Steuernachzahlung von 2,8 Millionen US-Dollar gegen Smith, sodass er dadurch einen Großteil seines Besitzes verlor und sein Einkommen gepfändet wurde. Smith war 1990 fast bankrott, als 1990 Benny Medina, ein Manager von Warner Brothers, auf Smith aufmerksam wurde. Er fand, dass die Geschichte vom naiven, vorlauten Will aus Philadelphia in der Ortschaft Beverly Hills etwas Witziges und fernsehreifes hatte. Dadurch wurde, basierend auf Wills Werdegang, die NBC-Fernsehserie Der Prinz von Bel Air konzipiert. Die Serie war erfolgreich und lief von 1990 bis 1996. Die Matrix-Macher Andy Wachowski und Larry Wachowski boten ihm die Hauptrolle des Neo in der Matrix-Trilogie an. Smith jedoch lehnte die Rolle ab und verhalf Keanu Reeves dadurch zu dessen bisher größten Rolle. Nachdem Smith die Entscheidung getroffen hatte, in Wild Wild West mitzuspielen und dafür die Rolle in Matrix abzulehnen, war er der Meinung, Wild Wild West sei der „schlechteste Film in dem er je mitgespielt hat“ und dass es ein „großer Fehler war, die Rolle in Matrix aufzugeben, um in Wild Wild West mitzuspielen“. Ferner bekannte Smith, dass er sich „schlecht dabei fühlt, dass die Werbung den Film als guten Film verkauft, obwohl es ein schlechter Film ist“. Der Film Ali zeigt den Lebenslauf der Boxer-Legende Muhammad Ali alias Cassius Clay. Die Rolle brachte ihm eine Oscar-Nominierung ein. Im Film Das Streben nach Glück agierte er an der Seite seines Sohnes Jaden. Für seine darstellerischen Leistungen wurde er dafür zum zweiten Mal für den Oscar nominiert, den er aber wiederum nicht erhielt. 2004 lieh er dem Winzlingsfisch Oscar in Große Haie – Kleine Fische seine Stimme. Zwischen Juni 2007 und Juni 2008 erhielt Smith Gagen in Höhe von 80 Mio. US-Dollar, woraufhin er laut dem amerikanischen Forbes Magazine noch vor Johnny Depp (72 Mio. US-Dollar), Eddie Murphy und Mike Myers (je 55 Mio. US-Dollar) zum am besten verdienenden Hollywood-Schauspieler avancierte.
Privatleben:
Will Smiths erste Ehe mit Sheree Zampino war nur von kurzer Dauer (1992-1995). Seit 1997 ist er mit der Sängerin und Schauspielerin Jada Pinkett verheiratet. Sie hatte in der Serie Der Prinz von Bel-Air seine Freundin spielen sollen, war aber mit ihren 1,52 m als zu klein abgelehnt worden (Will Smith ist 1,87 m groß). Will Smith hat einen Sohn aus der Ehe mit Sheree Zampino, Willard Christopher Trey Smith III (* Dezember 1992), sowie einen Sohn, Jaden Christopher Syre Smith (* 8. Juli 1998), und eine Tochter, Willow Camille Reign Smith (* 31. Oktober 2000), aus der Ehe mit Jada Pinkett. Nachdem er sich in letzter Zeit größtenteils der Schauspielerei gewidmet hatte, plant er nun die Rückkehr ins Musikgeschäft. Dabei soll ihm sein ehemaliger Kollege Jazzy Jeff helfen.
Deutsche Synchronstimme:
Jan Odle, Leon Boden
Die Filmografie von Will Smith
1992 - Straßenkinder (Originaltitel: Where the Day Takes You)
1993 - Made in America
1993 - Das Leben – Ein Sechserpack (Originaltitel: Six Degrees of Separation)
1995 - Bad Boys – Harte Jungs (Originaltitel: Bad Boys)
1996 - Independence Day
1997 - Men in Black
1998 - Der Staatsfeind Nr. 1 (Originaltitel: Enemy of the State)
1999 - Wild Wild West
2000 - Die Legende von Bagger Vance (Originaltitel: The Legend of Bagger Vance)
2001 - Ali
2002 - Men in Black II
2003 - Bad Boys II
2004 - I, Robot
2004 - Große Haie – Kleine Fische (Originaltitel: Shark Tale, nur Stimme (von Oscar))
2004 - Jersey Girl (Cameo-Auftritt)
2005 - Hitch – Der Date Doktor (Originaltitel: Hitch)
2006 - Das Streben nach Glück (Originaltitel: The Pursuit of Happyness)
2007 - I am Legend
2008 - Hancock
2008 - Sieben Leben (Seven Pounds)



